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Die Generalversammlung der Confederation of European Forest Owners (CEPF) führte Mitte Juni 2026 Vertreterinnen und Vertreter von Waldeigentümerorganisationen aus ganz Europa nach Reims in Frankreich. Die Land&Forst Betriebe Österreich wurden dabei durch ihren Präsidenten Konrad Mylius vertreten.

Neben den verbandspolitischen Beratungen stand vor allem der fachliche Austausch im Mittelpunkt der Veranstaltung. Im Rahmen einer Exkursion in die Montagne de Reims diskutierten die Delegierten aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze für eine zukunftsorientierte Waldbewirtschaftung.
Im Fokus standen dabei waldbauliche Konzepte für Eichenbestände, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Baumartenwahl sowie die Pflege und Entwicklung junger Waldbestände. Der Vergleich unterschiedlicher Erfahrungen und Bewirtschaftungsansätze aus den europäischen Ländern verdeutlichte einmal mehr den hohen Stellenwert der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für eine nachhaltige und resiliente Forstwirtschaft.


Ein besonderer Höhepunkt der Generalversammlung war das 30-jährige Bestehen der CEPF. Im Rahmen einer Gesprächsrunde blickten langjährige Wegbegleiter auf drei Jahrzehnte erfolgreicher europäischer Interessenvertretung der Waldeigentümer zurück.
Auch der Ehrenpräsident der Land&Forst Betriebe Österreich, Stefan Schenker, war zu Gast und bereicherte die Veranstaltung mit persönlichen Erinnerungen, spannenden Einblicken und zahlreichen Anekdoten aus der gemeinsamen Geschichte der CEPF.
Das 30-jährige Bestehen der CEPF unterstreicht die Bedeutung einer starken europäischen Zusammenarbeit der Waldeigentümer. Der regelmäßige Austausch über Ländergrenzen hinweg stärkt die gemeinsame Interessenvertretung und fördert den Wissenstransfer zu aktuellen Herausforderungen der Waldbewirtschaftung. Damit leistet die CEPF einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen, zukunftsfähigen und generationenübergreifenden Bewirtschaftung der europäischen Wälder.
