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Wien, am 21.05.2003

Einkommen der ästerreichischen Bauern sinkt weiter

Einkommen der ästerreichischen Bauern sinkt weiter
Förderung der ländlichen Entwicklung ist für ihr überleben notwendig

Die landwirtschaftlichen Einkommen sind 2002 in Österreich wiederum gesunken. Laut Prognosen ist das Einkommen der Bauern um 5,1 Prozent zurückgegangen. Damit setzt sich ein langfristiger Trend fort, der Abstand zu den anderen Erwerbseinkommen wird weiter vergrößert.

Prognosen der Statistik Austria erwarten, dass das landwirtschaftliche Einkommen je Arbeitskraft im Jahr 2002 um 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. "Die heimische Landwirtschaft hat im Vergleich zum Rest der EU eine ungünstige Ausgangslage", sagt Felix Montecuccoli, Vizepräsident des Hauptverbandes der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe. "Rund zwei Drittel der ästerreichischen Landwirtschaftsbetriebe liegen im benachteiligten Gebiet, mehr als die Hälfte in Bergregionen."

Die Bundesregierung muss im Budget festlegen, dass nationale Mittel für die Kofinanzierung europäischer Förderprogramme bereitgestellt werden. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass die EU Gelder in gleicher Höhe beisteuert. Das gilt insbesondere für Maßnahmen der ländlichen Entwicklung: zwei Drittel des Fördervolumens, das an die landwirtschaftlichen Betriebe geht, stammt aus diesem Topf.

Größere Betriebe sind bei den Förderungen der ländlichen Entwicklung stark benachteiligt: sie werden aus der Investitionsförderung ausgeschlossen und durch Obergrenzen bei der Ausgleichszahlung für benachteiligte Gebiete sowie bei der Förderung für Jungübernehmer behindert. Durch die Kürzung der Prämien im Umweltprogramm – bis minus 35 Prozent – werden Betriebe mit einer Größe von über 100 Hektar besonders diskriminiert. "Diskussionen über vermeintliche Bevorzugungen größerer Landwirtschaftsbetriebe sind daher nicht gerechtfertigt", so Montecuccoli. "Gleichzeitig sind die größeren Bauern für die heimische Landwirtschaft als Innovationsträger, Arbeitgeber im ländlichen Raum und als Vorreiter bei der Erschließung neuer Märkte wichtig."


Rückfragehinweis:
Kristin Dawes, Presse und Kommunikation, Hauptverband der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe Österreichs, Tel. 01/533 02 27–17, e–mail: dawes@hvlf.at
 
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