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Wien, am 05.06.2003

Forstbetriebe schützen Wälder vor Borkenkäfern

Forstbetriebe schützen Wälder vor Borkenkäfern
Warmes Wetter begünstigt Entwicklung der Baumschädlinge

Nach dem Föhnsturm im vergangenen November lagen 3,75 Millionen Festmeter Holz am Boden. über die Hälfte des Schadholzes wurde bereits aufgearbeitet. Das außergewöhnlich warme Wetter der letzten Wochen könnte jedoch in einzelnen Gebieten zu einer vermehrten Entwicklung von Borkenkäfern führen. Damit die gefährlichen Baumschädlinge die Wälder nicht großflächig befallen, haben die Forstbetriebe sofort Gegenmaßnahmen getroffen.

"Wir hatten in diesem Frühjahr extrem trockenes Wetter", sagt Stefan Schenker, Präsident des Hauptverbandes der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe Österreichs. "Im Mai lagen die Temperaturen in Österreich um bis zu 3,5 Grad Celsius über dem langjährigen Durchschnitt, in einigen Regionen sogar noch darüber." Die vereinzelt starken Wärmegewitter haben nur wenig gegen die Trockenheit getan: in einigen Gebieten unseres Landes ist bis zu 80 Prozent weniger Regen als normalerweise gefallen.

Das warme Wetter der letzten Wochen hat die Entwicklung der Borkenkäfer begünstigt. Für diese Baumschädlinge ist geschwächtes Holz – wie etwa die geworfenen Bäume aus dem Föhnsturm – eine ideale Brutstätte. Die derzeitige Trockenheit begünstigt eine Vermehrung der Borkenkäfer. Treten diese in großen Mengen auf, können sie sehr leicht auch gesunde Bäume befallen. Das wollen die Forstbetriebe verhindern und beobachten daher die Lage in den Windwurfgebieten genau.

Erhöhte Wachsamkeit
Bisher wurde bereits über die Hälfte der beschädigten Bäume aufgearbeitet. Dieses Holz wird so rasch wie möglich zu den Sägewerken gebracht. Aufgrund der begrenzten Fahrzeugkapazitäten kann der Transport jedoch nicht immer sofort erfolgen. Es ist daher vereinzelt notwendig, Zwischenlager anzulegen. Die Forstleute prüfen kontinuierlich, ob sich in diesen Holzlagern Borkenkäfer entwickeln. Sollte dies der Fall sein, werden die Stämme entrindet oder mit Forstschutzmitteln behandelt, um eine Vermehrung der Schädlinge zu verhindern. Die Behörden haben dieser Maßnahme bereits zugestimmt. Die Wirkstoffe in diesen Mitteln sind unbedenklich und biologisch rasch abbaubar. "Durch unsere erhöhte Aufmerksamkeit bewahren wir den Wald vor einem Borkenkäfer–Befall und zusätzlichen Schäden", so Schenker.

Rückfragehinweis:
Kristin Dawes, Presse & Kommunikation, Hauptverband der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe Österreichs, Tel. 01/533 02 27–17, e–mail: dawes@hvlf.at
 
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