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Wien, am 20.03.2003

Tag des Waldes 2003

Tag des Waldes 2003
Österreichs Forstbetriebe garantieren sorgsame Waldbewirtschaftung und vielfältige Waldleistungen

Wälder bedecken 47 Prozent der Fläche Österreichs. Damit zählen wir zu den waldreichsten Ländern in Europa. Im Gegensatz zu anderen Erdteilen nehmen hierzulande die Waldfläche und der Holzvorrat ständig zu. Rund 290.000 Menschen beziehen ihr Einkommen aus der Forst– und Holzwirtschaft.

Die ästerreichischen Wälder wachsen jährlich um 7.700 ha – dies entspricht einer Fläche von rund 14.000 Fußballfeldern. Die Waldbäume bilden einen Holzvorrat von etwa 1 Milliarde m?, 27 Millionen m? wachsen jährlich dazu. Es werden jedoch nur etwa 20 Millionen m? Holz geerntet. Pro Sekunde produzieren unsere Wälder einen Holzwürfel von 1 m?. Beim Holzvorrat pro Hektar ist Österreich mit 310 m? unangefochtener Meister in der EU.

Für die nachhaltige Waldwirtschaft sorgen zu einem großen Teil private Waldbesitzer: 80 Prozent der Wälder sind Privateigentum. Etwa 200.000 Familien besitzen ? oft auch nur ein kleines Stück ? Wald und bewirtschaften dieses im Sinne des Generationenvertrages. Sie sichern damit nicht nur den Lebensraum für Tiere und Pflanzen, sondern auch das Einkommen für etwa 290.000 Menschen", sagt Stefan Schenker, Präsident des Hauptverbandes der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe zum morgigen "Internationalen Tag des Waldes".

Forstbetriebe, Sägeindustrie, Holzverarbeiter, Papier– und Spanplattenerzeuger sowie Tischler und Zimmerleute machen Holz zum wichtigsten Aktivposten der Leistungsbilanz. 2001 lagen die Exportüberschüsse bei 2,52 Milliarden Euro. Somit ist die Forst– und Holzwirtschaft neben dem Tourismus der größte Devisenbringer des Landes.

Im Gleichklang mit der Natur
Die heimischen Forstbetriebe setzen nicht auf Plantagen, sondern auf naturnahe Waldwirtschaft. Eine internationale Studie belegt, dass die heimischen Wälder zu zwei Drittel in einem naturnahen Zustand sind. Durch gezielte Maßnahmen nimmt der Anteil an Laub– und Mischwäldern zu, 87 Prozent des Waldes werden natürlich verjüngt. Die umfassenden Leistungen des Waldes wie etwa der Schutz vor Lawinen und Muren wären ohne umsichtiges Waldmanagement nicht möglich. Für die Menschen bietet der Wald zudem vielfältigen Raum zur Erholung.

Holz ist unsere wichtigste erneuerbare Ressource, beinhaltet keine Schadstoffe und ist vielseitig einsetzbar. Daher sollte dieser Rohstoff beim Bau und in der Möbelproduktion verstärkt verwendet werden. Holzheizungen werden in Zukunft in der Energiegewinnung eine tragende Rolle spielen.

Die ästerreichischen Waldeigentümer haben über Generationen gezeigt, dass sie die Garanten für eine nachhaltige Entwicklung sind. "Diese Funktion können sie jedoch nur wahrnehmen, wenn man ihnen Gestaltungsspielraum gibt", so Stefan Schenker. Schon heute steht mehr als ein Drittel der Waldfläche unter Schutz. Die bürokratischen Auflagen behindern die Nutzung von Holz ? das geht gerade im Hinblick auf den Klimaschutz in die falsche Richtung.

Rückfragehinweis:
Kristin Dawes, Presse und Kommunikation, Hauptverband der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe Österreichs, Tel. 01/533 02 27–17, Mobil 0664/510 93 08,
e–mail: dawes@hvlf.at
 
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