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Wien, am 07.06.2002

Internationale Familienforstwirtschaftsallianz gegründet

Internationale Familienforstwirtschafts–Allianz gegründet:
Europäische und nordamerikanische Waldeigentümer verstärken die Zusammenarbeit

Vertreter von Familienforstbetrieben aus den USA, Kanada, Luxemburg, Norwegen, Finnland, Schweden, Tschechien, Spanien, Italien, Deutschland und Österreich beschlossen am 1. Juni in Luxemburg die Gründung einer weltweiten Allianz. Die „International Family Forestry Alliance“ (IFFA) soll die nachhaltige Waldbewirtschaftung stärken.

Das Konzept einer persönlichen Verbundenheit des Eigentümers mit seinem Wald hat sich bewährt. Die großen Waldverluste auf der Welt gibt es primär dort, wo keine klaren Eigentumsverhältnisse und kein gelebter Generationenvertrag vorliegen. Die Werte und Grundeinstellungen von Waldfamilien in Europa und Amerika decken sich: „Bei einem Besuch französischer, finnischer und ästerreichischer Waldleute vor einigen Monaten in den Wäldern Kaliforniens wurde klar, wie sehr sich unsere Philosophien von Generationendenken und nachhaltiger Waldwirtschaft ähnlich sind“, sagt Bob Simpson, Geschäftsführer der amerikanischen „Tree Farmer“. So sieht es auch der Luxemburger Joseph Crochet, Präsident des europäischen Waldbesitzerverbandes CEPF: Umweltprobleme und Wirtschaft sind globale Herausforderungen. Daher müssen gerade die Produzenten von Holz, Wasser, Erholung und Schutz enger zusammenrücken.

Netzwerk ermöglicht weltweiten Informationsaustausch
Mit der neuen Allianz soll kein weiterer Verein mit teurer Verwaltung entstehen. Vielmehr wird ein Netzwerk bestehender Organisationen etabliert. E–mail und Internet ermöglichen einen billigen weltweiten Informationsaustausch. Neben regelmäßigen Treffen und Teilnahme an internationalen Konferenzen, soll der persönliche Kontakt von Waldfamilien durch gegenseitige Besuche der Forstbetriebe gefördert werden.
„Unsere nächsten Schritte werden die Abfassung eines gemeinsamen Memorandums und die aktive Teilnahme an der Weltumweltkonferenz in Johannesburg sein“, so Dr. Christian Brawenz vom ästerreichischen Verband der Forstbetriebe HVLF. Zudem sind Gespräche mit der Weltbank und der UNO sowie mit weltweit tätigen Industrieverbänden geplant.


Rückfragehinweis:
Hauptverband der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe
Gen. Sekr. Dr. Christian Brawenz, Tel: 01/533 02 27–12, Mobil: 0664/355 31 46, e–mail: office@hvlf.at
 
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