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Wien, am 26.11.2001

Österreichs Forstbetriebe begrüßen Forstgesetznovelle

Hauptverband: Neues Gesetz räumt mit überholten Bestimmungen auf und stärkt Ökologie und Ökonomie

(Wien, 27.11.2001) – Das neue Forstgesetz berücksichtigt die umfassenden Anforderungen der Gesellschaft an den Wald, ohne die Ökologie dabei zu vernachlässigen. Es stärkt das Verantwortungsbewußtsein der Waldbesitzer und macht gleichzeitig das wirtschaftliche überleben leichter. Es nimmt Rücksicht auf die Wünsche des Tourismus und strafft gleichzeitig den Verwaltungsdschungel. Durch die Verankerung der Nachhaltigkeit wird eindeutig Qualität vor Quantität gestellt.

1.) Die Verwaldung wird hintangehalten der Tourismus gestärkt
Der überall in den Berggebieten sichtbare Rückzug der Landwirtschaft führt zu zunehmender Verwaldung bis zum völligen Zuwachsen der Landschaft. Österreich lebt aber sehr wesentlich vom Tourismus und dieser wiederum baut auf die Landschaft.
Dazu kommen neue Anforderungen der Gesellschaft in Bezug auf Erholung und Freizeit.
Rodungen (das heisst nicht zwangsweise Baumfällungen, sondern die Verwendung von Waldboden für andere Zwecke) werden jetzt dort erleichtert, wo der Wald im überfluss vorhanden ist.

2.) Waldgesinnung der Eigentümer wird gestärkt der Verwaltungsdschungel abgebaut
Die international und national immer wieder hervorgehobene innere Struktur und Qualität
unserer Wälder hat ihr Fundament in der Waldgesinnung der Waldeigentümer. Dazu
braucht es Motivation und Freude im Wald zu wirtschaften. Wenn ab jetzt der Naturverjüngung der Vorrang gegenüber der künstlichen Pflanzung eingeräumt wird, so werden die Waldeigentümer mit Freude und Begeisterung dem Heranwachsen ihrer Baumkinder zuschauen können, ohne von Behörden mit der Wiederaufforstungspflicht bedrängt zu werden.

3.) Wirtschaftliches überleben wird für Waldbesitzer leichter Versorgung mit Holz sichergestellt.
Zu einer guten Waldgesinnung bedarf es auch wirtschaftlicher Erfolge. Keine Volkswirtschaft und schon gar nicht Österreich könnte es sich leisten, seinen Wald von staatlich bezahlten Waldgärtnern betreuen zu lassen. Deshalb brauchen die Waldeigentümer auch gewisse Freiheiten in der Baumartenwahl, um sich damit auf die Holzabnehmer in der Industrie und Gesellschaft einstellen zu können. Brennholz zu produzieren hat in einer Zeit, in der dieses durch Erdgas oder Billigimporte längst ersetzt wurde, keinen Sinn.

4.) Naturschützer bekommen mehr Handlungsspielraum Natur kann sich besser entfalten
Den Interessen von Naturschützern und Ökologen kommt man sehr weit entgegen. Mit der Möglichkeit, forstgesetzliche Bestimmungen in Nationalparken und Naturschutzgebieten ausser Kraft zu setzen, ermöglicht man der Natur hier, sich voll entfalten zu können. Durch die Verwaldung werden längerfristig nämlich wertvolle Moore und Wiesenbiotope vernichtet.


"Die ästerreichischen Forstbetriebe begrüssen den jetzt vorliegenden Vorschlag für eine Novellierung des Forstgesetzes, weil sowohl auf Ökologie als auch auf Ökonomie in ausgeglichenem Maße Rücksicht genommen wird und viele heute längst überholte Bestimmungen wegfallen sollen (z.B. Tannenchristbaumplomben). Die Forstbetriebe werden dadurch ein zuverlässiger Partner unserer Holzindustrie bleiben können, zum Wohle der gesamten ästerreichischen Wirtschaft und aller derjenigen Menschen, deren Einkommen mit dieser Branche in Zusammenhang steht" betont Dipl.Ing. Stefan Schenker, Präsident des Hauptverbandes der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe Österreichs.

Rückfragehinweis: Hauptverband der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe Österreichs
Präsident Dipl.Ing. Stefan Schenker Tel. 02642/31140 oder Presseabteilung, Mag. Hermine Wittmann; Tel. 01/533 0227/19 und Mobil 0676/30 63 930.



 
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