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Wien, am 13.11.2001

Brüssel: Familienforstbetriebe stellen EU–Parlament einen Baum auf

Brüssel: Familienforstbetriebe stellen EU Parlament einen Baum auf
Utl.: Österreichisches Aktionskunstwerk symbolisiert Wert des Waldes in Europa

Im Zentrum europäischer Demokratie errichteten vergangene Woche europäische Waldeigentümer den bunten Namensbaum der Forstfamilien. Stellvertretend für die 12 Millionen Hüter des grünen Schatzes erinnert das Kunstwerk an die Leistungen nachhaltiger Forstwirtschaft. Idee und Ausführung des Namensbaumes stammen aus Österreich.


36 % der Fläche der EU sind mit Wald bedeckt. Alleine in den 15 Mitgliedstaaten leben 12 Millionen private Waldbesitzer, in den Staaten der Beitrittskandidaten steigt die Zahl durch Restituierung und Reprivatisierung ständig an.Wald und Holz bilden die Basis für 16 Millionen Jobs in der EU – vom Förster, Tischler, Papiererzeuger bis zum Zimmermann.
In den alpinen Regionen ermöglicht der nachhaltig bewirtschaftete Wald mit seiner Schutzfunktion überhaupt erst die Besiedelung. Die Forstwege dienen der städtischen Bevölkerung und den Touristen als Erholungsraum. In Südeuropa kämpfen Forsteigentümer gegen Trockenheit und Voranschreiten von Wüste und Verkarstung.

Gleichzeitig wächst die Waldfläche in Europa jährlich um rund 60.000 Hektar und eine nachhaltige Holznutzung nutzt deutlich weniger als zuwächst.
Würde man bloß die ungenützt nachwachsende Holzmenge in der EU in Würfeln zu 1 m? aneinanderreihen, könnte man 3x die Erde umrunden.
Um auf diese vielfältigen, doch von der Politik oft wenig beachteten Leistungen aufmerksam zu machen, stellten die Familienforstbetriebe im EU Parlament einen besonderen Baum auf. Eine Wildkirsche zierten 12.000 Blätter mit den Nationalfarben der europäischen Länder und der Unterschrift von ebenso vielen Waldbesitzern in Vertretung der 12 Millionen. Dieser bunte Baum symbolisiert das bunte Mosaik an Familien, Entscheidungen, Konzepten und Wertvorstellungen, die den Generationenvertrag im Wald leben und sein überleben sichern.

Als farbenfroher und lebendiger Kontrapunkt im sonst kühlen Glas und Stahl Ambiente des EU Parlaments sorgte der Namensbaum für Aufsehen bei den Parlamentariern.
Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel nahm seinen Auftritt im EU Parlament zum Anlaß, den Familienforstwirtschaftsbaum und die angeschlossene Ausstellung aufzusuchen. Schüssel gratulierte den ästerreichischen Erfindern und Gestaltern dieser europäischen Ausstellung
DI Renate Haslinger und Dr. Christian Brawenz von den ästerreichischen Forstbetrieben (HVLF) zu diesem beachtlichen Erfolg.
"Wo klare Eigentumsverhältnisse und ausgewogene Besitzstrukturen herrschen, nehmen wie in Europa der Wald und das Holz zu, wo dies fehlt, liegen die Problemzonen in den Wäldern der Erde", meinte Waldvertreter Brawenz (HVLF) und ergänzt: "Es macht daher für eine Gesellschaft jede Menge Sinn, den Waldeigentümern geeignete Rahmenbedingungen zu geben und vermehrt auf den äkologischen Rohstoff Holz zu setzen."

Rückfragehinweis: Hauptverband der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe (HVLF), Presseabteilung,
Mag. Hermine Wittmann, Tel. 01/5330227; E–mail: wittmann@hvlf.at
 
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