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Wien, am 25.07.2001

Bonner Umweltgipfel: Der größte Verlierer ist der Wald

Bonner Umweltgipfel: Der größte Verlierer ist der Wald
Utl.: Forstwirtschaft ist zunehmend unbedankter Großsponsor der Wohlstandsgesellschaft


(Wien, 26.7.2001) ? Die ästerreichische Forstwirtschaft sieht die Ergebnisse beim Umweltgipfel in Bonn skeptisch. Durch die Anerkennung der Senken als CO2–Kompensatoren wurden Wald und ?"cker in ihren Leistungen für die Umwelt anerkannt.
Auf der anderen Seite bleibt das CO2–Problem aber weitgehend ungelöst und bedroht eben diese Umweltleister. Der Wald ist damit auf allen Linien einer der absoluten Verlierer dieses Umweltgipfels, weil er zur praktischen Schadstoffdeponie verkommen soll.


Österreich ist fast zur Hälfte mit Wald bedeckt. Dieser ästerreichische Wald, auf den die Österreicher so stolz sind, kann seine Aufgaben auch in Umweltbelangen hervorragend erfüllen. Ein gut gepflegter, stabiler, nachhaltig bewirtschafteter Wald erbringt bei relativ günstigen Grundbedingungen enorme Umweltleistungen. Der ästerreichische Weg mit der Intensivierung der Waldbewirtschaftung kombiniert mit der vermehrter Holzverwendung im
Bauwesen etwa erweist sich dabei als vorbildlich. Die Bewirtschaftung ist deshalb wichtig, weil ein ständig verjüngter Wald wesentlich stärker seinen Umweltleistungen nachkommen kann als ein überalteter Bestand oder gar Urwälder.
Die schadstoffausstoßende Industrie und der Verkehr ersparen sich dank Bonn jetzt Unsummen an Entsorgungs– und Umweltkosten. "Die Ergebnisse aus Bonn zeigen, daß auch die Industrie und Gesellschaft allmählich über Gegenleistungen für die kostenlose Entsorgung ihrer Schadstoffe nachdenken wird müssen. Das Großsponsoring, das die Forstwirtschaft in Richtung Wohlstandsgesellschaft seit ihrem Anbeginn leistet, kann nicht mehr länger gänzlich unbedankt bleiben", meint Dipl.Ing. Stefan Schenker, Präsident des Hauptverbandes der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe Österreichs.

Der "Wunderknabe Wald" kann zwar enorme Leistungen erbringen, aber auch Wunderknaben haben ihre Grenzen. Die deutliche Klimaerwärmung hat im sommerwarmen, trockenen Osten des Landes trotz optimaler Waldbewirtshaftung schon deutliche Schäden in den Wäldern gezeitigt. Die Belastung der Wälder ist und bleibt jetzt nach Bonn sehr hoch. Die Gesellschaft muß weltweit also sehr wohl den Ökologisierungsprozeß vorantreiben, wenn sie ihren großen Umweltsponsor Wald nicht überstrapazieren und den nächsten Generationen dem Prinzip der Nachhaltigkeit folgend intakte Wälder weitergeben möchte. Im Bezug auf die Umweltleistungen des Waldes heißt es im Moment:
Einer (der Wald) für alle. Wenn wir so weitermachen, wird es irgendwann heißen müssen: Alle für einen.


Rückfragehinweis: Hauptverband der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe Österreichs; Presseabteilung;
Mag. Hermine Wittmann, Tel. 01/533 0227/19
E–mail: wittmann@hvlf.at

 
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