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Wien, am 05.06.2001

Goldenes Verdienstzeichen der Republik an Forstdirektor Sallinger

(Linz ? 5.6.2001) Aus den Händen von Landeshauptmann Josef Pühringer nahm Forstdirektor Dipl.Ing. Dr. Elmar Sallinger am 28. Mai 2001 das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich entgegen. Beantragt wurde diese hohe ? und in Forstkreisen sehr seltene – Auszeichnung vom oberästerreichischen Wald– und Grundbesitzerverband.

Forstdirektor Sallinger, dem "Begründer der forstlichen Reorganisation" wurde der Zugang zu seiner späteren Berufung regelrecht in die Wiege gelegt. Nach Absolvierung des Stiftgymnasiums Kremsmünster mit Auszeichnung und rekordverdächtigem Abschluß des Studiums der Forstwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien, trat er in zweiter Generation im Forstamt Rosenhof in die Dienste von Therese Gräfin Kinsky.

Bereits der Vater von Forstdirektor Sallinger, Ing. Rudolf Sallinger, stand in Diensten der Familie Czernin–Kinsky . Vater Sallinger verstarb vor einigen Wochen und konnte die hohe Auszeichnung seines Sohnes nicht mehr miterleben.

Als nach dem Tod der Gräfin der Besitz auf Dipl.Ing. Josef Graf Czernin–Kinsky überging, wurde der Ausgezeichnete in weiterer Folge mit der Zusammenlegung beider Unternehmen betraut. Die Ernennung zum Forstdirektor folgte.

Forstdirektor Sallinger war einer der ersten, der sich auf wissenschaftlicher Ebene Gedanken zu Rationalisierungsmöglichkeiten in der Forstwirtschaft machte. Auf die heutige Situation der Forstwirtschaft bezogen, wird sein Organisationsmodell mit dem Ziel der Kostenminimierung mehr denn je als bahnbrechende Innovation erkannt und hat Vorbildcharakter für kommende Generationen.
Die Universität Freiburg verlieh ihm 1993 den Karl–Abetz–Preis und begründete dies mit "der erfolgreichen Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse auf praktische Betriebsabläufe" und "dem hervorragenden Beitrag Dr. Sallingers zur Förderung der Wirtschaftlichkeit in der Forstwirtschaft".

Im Zuge seiner wissenschaftlichen Tätigkeit knüpfte er intensive Kontakte zu den Größen
der heimischen Forstwissenschaft. Internationale Kontakte und seine Mitwirkung in einer Vielzahl von forstlichen Arbeitsgemeinschaften haben ihm auch den Zugang zu
wichtigen Privatbetrieben, besonders im Raum Bayern und Baden–Württemberg erschlossen.

Sein betriebswirtschaftlicher Weitblick zeigt sich auch in der jahrzehntelangen Gestaltung
der ARGE Nordwald. Diese Arbeitsgemeinschaft ist die älteste Kooperationsgemeinschaft von Forstbetrieben in Österreich und war Vorbild für viele spätere Kooperationen zwischen Forstbetrieben.

Forstdirektor Sallinger war gedanklich und in seinen Taten seiner Zeit immer um viele Jahre voraus und somit Wegbereiter für zahlreiche wirtschaftliche und waldbauliche Entwicklungen in der ästerreichischen Forstwirtschaft.
Der OÖ. Wald– und Grundbesitzerverband* und der Hauptverband gratulieren herzlich zu dieser hohen Auszeichnung!


Rückfragehinweis: Hauptverband der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe Österreichs
Presseabteilung; Mag. Hermine Wittmann
Tel. 01/533 0227/19

* Der OÖ. Wald– und Grundbesitzerverband ist Mitgliedsverband des Hauptverbandes.
 
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