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Wien, am 26.03.2001

213.000 Waldbesitzer zeigen Flagge

Pressestatement zur Aktion der Familienforstwirtschaft im Parlament am 26.3.2001 von Dipl.Ing. Stefan Schenker, Präsident des Hauptverbandes der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe Österreich

213.000 Waldbesitzer zeigen Flagge
Utl.: Familienforste stellen Parlament einen Baum auf

(Wien, 26.3.2001) – Das Waldwissen der Österreicher setzt sich ? laut Fessel – Umfrage ? in wesentlichen Aspekten aus Mißverständnissen und Irrtümern zusammen. Die Aktion rund um den bunten Namensbaum der Familienforstwirtschaft im Parlament soll helfen, mit diesen Irrtümern aufzuräumen.

Österreichs Waldbesitzer übergeben am 26.3.2001 im Parlament in Wien eine "bunte" Wildbirne. Die rot ? weiß – roten Blätter aus Papier tragen je einen Namen eines ästerreichischen Waldbesitzers. Damit soll z.B. dem Irrtum begegnet werden, daß Österreich großteils über Staatswald verfügt. Richtig ist vielmehr, daß sich mehr als 80% des ästerreichischen Waldes seit Generationen in Privatbesitz von Familienforstbetrieben befindet. Für über 200.000 Familien ist der Wald Einkommensgrundlage und Arbeitsplatz.
Eine begleitende Ausstellung befaßt sich mit der Multifunktionalität und nachhaltigen Bewirtschaftung des Waldes. Dem Irrtum, daß in Österreich die Waldfläche abnimmt, steht die Tatsache gegenüber, daß die Waldfläche in Österreich seit Jahren kontinuierlich zunimmt.
Laut jüngster Waldinventur beträgt dieser jährliche Zuwachs eine Fläche im Ausmaß von mehr als 14.000 Fußballfeldern (über 7.000 ha).
Zwei Drittel des ästerreichischen Waldes werden naturnah bewirtschaftet. Die nachhaltige und verantwortungsvolle Nutzung des Waldes in Österreich garantiert sowohl schonenden Umgang mit der Natur als auch die gesicherte Versorgung mit Holz.
Die Multifunktionalität des ästerreichischen Waldes kann nur durch ein kooperatives und partnerschaftliches Miteinander von Bevölkerung, Touristen und Bewirtschaftern gewährleistet werden.
"Wenn Freizeitsportler und Naturschützer ihre Interessen im Wald zu 100% umsetzen wollen, gefährden sie das erfolgreiche Modell der Multifunktionalität" kritisiert Dipl. Ing. Stefan Schenker die manchmal überzogenen Forderungen.

Die privaten Waldbesitzer üben aber auch Selbstkritik. "Wir haben es in der Vergangenheit oft verabsäumt, selbstbewußt auf unsere kompetenten Leistungen für Umwelt und Gesellschaft hinzuweisen. Wir Waldmenschen leben schon lange nicht mehr hinter, sondern immer schon für und mit dem Wald. Wir sorgen dafür, daß die Österreicher zurecht stolz auf ihren "Musterknaben Wald" sind," betont Dipl. Ing. Stefan Schenker bei der Veranstaltung im Parlament.

Rückfragehinweis: Hauptverband der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe Österreichs
Präsident Dipl.Ing. Stefan Schenker, Mobil 0664/2600028 und Pressestelle, Mag. Hermine Wittmann Tel. 01/5330227/19 und
Mobil 0676/30 63 930

 
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