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Wien, am 30.01.2015

Montecuccoli: Substanzsteuern nehmen Zukunftschancen

Utl.: „Wirtschaften mit Zukunft“ erfordert nachhaltige Strukturreformen

(Wien, am 30. Jänner 2015) Die heimische Land- und Forstwirtschaft ist ein wichtiger Stützpfeiler des ländlichen Raumes. Bauern wirtschaften auf Basis von stabilen Rahmenbedingungen, Familie und Eigentum. Außerdem nimmt die Branche wichtige Herausforderungen ernst. Sie begegnet Themen wie zum Beispiel dem Klimawandel mit zukunftsorientierten Lösungskonzepten wie der Bioökonomie. Nicht nur die Unabhängigkeit bei fossilen Energien wird zunehmend bedeutender, sondern auch die Erschließung neuer Standbeine. All dies wurde diese Woche eindrucksvoll im Rahmen der größten agrarpolitischen Fachtagung, der Wintertagung des Ökosozialen Forums, präsentiert und diskutiert. „Doch Steuerideen, die sich auf ideologische Haltungen stützen, bringen diese zukunftsträchtigen Lösungskonzepte mit einem Angriff auf das Eigentum ins Wanken. Es wird zwar dabei von Millionären und Vermögenden gesprochen, doch sie meinen auch uns – die land- und fortwirtschaftlichen Familienbetriebe und das bäuerliche Unternehmertum. Forderungen wie Substanzsteuern bedrohen die Kontinuität in der heimischen Bewirtschaftung“, gibt DI Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich, zu bedenken.

„Neiddebatten und falscher Gerechtigkeitssinn könnten zum Fallstrick der heimischen Land- und Forstwirtschaft werden. Chancen, die dem bäuerlichen Unternehmen ermöglichen, durch innovative Konzepte auf mehreren Standbeinen zu stehen, sind dann obsolet. Denn Substanzsteuern zerschlagen Betriebe und kosten letztlich die gesamte Existenz. Dies beginnt beim Verlust von Arbeitsplätzen, fehlender Wertschöpfung im ländlichen Raum und geht bis zum Ausverkauf und zur Enteignung von heimischem Grund und Boden. Damit auch weiterhin in der Branche ein „Wirtschaften mit Zukunft“ möglich ist, braucht es Strukturreformen, die auch die Unternehmen in der Land- und Forstwirtschaft stärken. Nur dann können Chancen wie zum Beispiel das Konzept der Bioökonomie zum Wohle der Gesellschaft und der gesamten Umwelt nachhaltig genutzt werden“, so der Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich abschließend.

(Schluss)
 
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