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Wien, am 09.12.2014

Montecuccoli: Vermögenssteuern sind „Mogelpackung“

Utl.: SPÖ Steuerkonzepte beruhen auf verantwortungslosem Populismus

(Wien, am 9. Dezember 2014) „Das von der SPÖ vorgelegte Detailpapier zur Gegenfinanzierung einer Steuerreform spiegelt lediglich Ideologien wider und beruht auf reinem Populismus. Das Konzept lässt jegliche Verantwortung für den Wirtschaftsstandort Österreich und insbesondere für den ländlichen Raum vermissen. Vermögenssteuern – egal wie sie genannt werden, ob Schenkungs-, Erbschafts- oder Millionärssteuer – dünnen die heimischen Wirtschaftsbetriebe aus, berauben die Bevölkerung und führen zu einem Ausverkauf von heimischem Grund und Boden“, zeigt sich DI Felix MONTECUCCOLI, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich, konsterniert über die aktuellen Steuerreformpläne der SPÖ.
„Wie schwerwiegend die Auswirkungen von Vermögenssteuern sind, zeigt Präsident Montecuccoli am Beispiel der Forstwirtschaft auf: „Eine mehr als 30 %ige Erbschaftssteuer heißt, dass Forstbetriebe einen Baum, der über 100 Jahre wird, zuerst dem Staat einmal abkaufen müssen, bevor die 3. Generation ihn vielleicht ernten kann. Häufig ist dann zu diesem Zeitpunkt keine Ernte mehr möglich, da Naturschutzgesetze die Nutzung einschränken oder gar verbieten. Forstwirtschaft macht dann keinen Sinn mehr. Darüber hinaus sind bei einem natürlichen Waldzuwachs von 1,5 bis 2 % Holzvolumen die vorgeschlagenen Vermögenssteuern nicht zu bezahlen!“

Mit Grund und Boden untrennbar am Standort Österreich verbunden
„Insbesondere im strukturschwachen ländlichen Raum bewirtschaften Familienbetriebe verantwortungsvoll Grund und Boden. Sie erzielen damit regionale Wertschöpfung, schaffen wichtige Arbeitsplätze, erhalten die Infrastruktur und bewahren das kulturelle Erbe Österreichs. Als Eigentümer sind sie mit dem Standort Österreich untrennbar verbunden. Diese über Generationen betriebenen Betriebe können sich nicht wie Wirtschaftskonzerne einen steuerlich begünstigen Standort suchen“, verdeutlicht Präsident MONTECUCCOLI.
Die heimischen land- und forstwirtschaftlichen Betriebe sind seit Generationen das Rückgrat von Tourismus, Wirtschaft und Industrie. Mit ihrer nachhaltigen Bewirtschaftung schützen sie verantwortungsvoll Natur und Umwelt, sie stellen Freizeit- und Erholungsraum zur Verfügung und erzeugen hochwertige Nahrungsmittel. Grund und Boden sind kein Luxus – vielmehr sind sie lebenswichtige Produktionsgrundlagen, die bereits ohnehin hoch versteuert sind. Vermögenssteuern würden die Eigentümer und alle damit erzielten Einkommen aus der Wertschöpfungskette um ihre Existenz berauben.

Die Zeit für ernsthafte Ausgaben- und Steuerentlastung drängt
„Als ein Spitzenreiter bei der Abgabenquote hat Österreich kein Einnahmen-, sondern ein massives Ausgabenproblem. Es ist verantwortungslos, auf dem Rücken der Gesellschaft parteipolitisch motivierte Ideologien auszutragen. Diese führen nur zu Neid und Misswirtschaft. Es ist fünf vor zwölf, eine ernsthafte, wirtschaftlich verträgliche Ausgaben- und Steuerentlastung anzugehen, die mit einer umfassenden Verwaltungsreform beginnen muss“, äußert sich MONTECUCCOLI abschließend zur neu entfachten Steuerdebatte.

(Schluss)
 
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