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Wien, am 15.10.2014

Welternährungstag 2014: Familienbetriebe ernähren die Welt

Utl.: Ökosoziales Forum und Land&Forst Betriebe heben die Bedeutung von Familienbetrieben bei der globalen Lebensmittelversorgung hervor

(Wien, 15. Oktober 2014) "70 Prozent der globalen Lebensmittelproduktion kommt von Familienbetrieben. Die mehr als 500 Millionen bäuerlichen Familienbetriebe weltweit sind das Rückgrat der Nahrungsmittelversorgung auf unserem Planeten - sowohl in Industrie- als auch Entwicklungsländern. Familienbetriebe sorgen für ein großes Leistungsspektrum, das von der Produktion von hochwertigen Lebensmitteln über Drittleistungen für die Gesellschaft wie zum Beispiel Naturschutz bis zum Erhalt des strukturschwachen ländlichen Raumes reicht. Ideale Rahmenbedingungen sind dafür unabdingbar", sind sich der Präsident des Ökosozialen Forums Stephan Pernkopf und der Vizepräsident der Land&Forst Betriebe Richard Auer-Welsbach anlässlich des morgigen Welternährungstages einig. Das Ökosoziale Forum und die Land&Forst Betriebe organisierten im Vorfeld des von der UN ausgerufenen Aktionstages eine Diskussionsveranstaltung, bei der unter anderem auch VertreterInnen aus Äthiopien und der Ukraine dabei waren.

"Ein Familienbetrieb ist ein Betrieb, den eine Familie in eigener Verfügbarkeit bewirtschaftet, die das Risiko selbst trägt und das Einkommen vor allem aus diesem Betrieb bezieht", definiert Stephan Pernkopf einen bäuerlichen Familienbetrieb. Richard Auer-Welsbach hebt darüber hinaus die wichtige Rolle des generationenübergreifenden Denkens hervor: "Dazu gehören die gelebte Nachhaltigkeit, der Erhalt der Bodenfruchtbarkeit ebenso wie eine soziale Komponente. Diese bedingt, den Begriff "Familie" größer zu denken und damit das ländliche Umfeld einzuschließen."

Derzeit leiden weltweit 850 Millionen Menschen Hunger, das ist jeder neunte Erdenbürger. Gründe dafür gibt es viele, von Klimawandel über "Land Grabbing" durch Investoren bis hin zu Nahrungsmittelspekulation in der Finanzbranche. "Eine kluge und weltweit nachhaltig betriebene Landwirtschaft hat das Potential doppelt so viele Menschen gesund ernähren zu können", so Pernkopf weiter, "Produktionspotentiale können aber nur unter entsprechenden politischen Rahmenbedingungen ausgeschöpft werden. Darüber hinaus kann jeder Mensch durch seinen Konsum und Lebensstil Entscheidungsträger dahin gehend beeinflussen, dass entsprechende ökologische und politische Rahmenbedingungen geschaffen werden und somit den Familienbetrieben ihre Arbeit ermöglicht wird."

"Symbolkraft hat, dass nach dem heurigen Jahr im Zeichen der Familienbetriebe 2015 das Jahr der Böden folgt. Grund und Boden sind die Lebensgrundlage für Familienbetriebe aber auch für die Gesellschaft. Fundamente dafür sind das sichere Eigentum und die Weitergabe an die Nachkommen ohne Belastungen", betont Auer-Welsbach abschließend.

Eine Zusammenfassung der Diskussionsveranstaltung "Wer ernährt die Welt?" können Sie am 15. Dezember 2014 um 16:00 Uhr in der Sendung "Passagen" auf Ö1 hören.

(Schluss)
 
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