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Wien, am 07.10.2014

Montecuccoli: Land und Forst gehen als Partner Hand in Hand

Utl.: Forst ist für landwirtschaftliche Betriebe unverzichtbares Standbein

(Wien, am 7. Oktober 2014) Der „Grüne Bericht 2014“ zeigt auf, dass die österreichischen Landwirte 2013 einen Einkommensrückgang von 6 % zu verzeichnen haben. Durch Erträge aus der Forstwirtschaft konnten diese Rückgänge abgemildert werden. Die Bedeutung der Forstwirtschaft als zusätzliches Standbein für landwirtschaftliche Betriebe ist aus diesen Zahlen klar herauszulesen.

„Angesichts dieser im Grünen Bericht dargestellten Fakten sind weitere großflächige Außer-Nutzung-Stellungen oder Wildnisgebiete ein Angriff auf die wirtschaftliche Situation der gesamten Land- und Forstwirtschaft. Die Waldbewirtschaftung ist ein wichtiger Teil der Land- und Forstwirtschaft eine unverzichtbare Lebensgrundlage und Wirtschaftskraft, die den strukturschwachen Raum erhält. Daher ist das politische Commitment zur aktiven nachhaltigen Bewirtschaftung unbedingt notwendig. Nur damit können die Landwirte den wirtschaftlichen und auch klimatischen Herausforderungen begegnen, wettbewerbsfähig bleiben und vielseitige – oft auch widersprüchliche – Anforderungen auf ein- und derselben Fläche erfüllen. Darüber hinaus darf die Arbeit der Waldbesitzer, Forstarbeiter, Forstunternehmer und Holzfrächter nicht durch einseitige Freizeitbelastungen behindert werden. Forststraßen sind Arbeitsplätze und keine Erholungswege. Jede Nutzung über das Betretungsrecht für Spaziergeher/Wanderer hinaus erfordert daher die kompetente Koordination durch die Waldbesitzer, die die Gesamtverantwortung für die vielfältigen Waldleistungen tragen“, erklärt DI Felix MONTECUCCOLI, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich, und erwartet sich starke Signale für die heimische Forstwirtschaft von den politischen Vertretern.

Forstwirtschaft bringt Wertschöpfung
Die Urproduktion der Forstwirtschaft schafft die Basis dafür, dass in über 172.000 Betrieben entlang der gesamten Wertschöpfungskette Holz rund 300.000 Menschen Einkommen beziehen können. 100 Erntefestmeter Holz sichern einen weiteren Arbeitsplatz. Mit einem jährlichen Produktionswert von 12 Milliarden Euro und einem Außenhandelsüberschuss von rund 3,5 Milliarden Euro ist die Leistung der Brache ein wesentlicher Eckpfeiler der österreichischen Wirtschaft. Nachhaltige Forstwirtschaft ermöglicht auch wirtschaftliche Impulse in der Holzverarbeitung. Der Exportfaktor liegt in der Holz- und Papierindustrie bei knapp 66 Prozent. Die heimische Sägeindustrie ist weltweit der sechstgrößte Exporteur von Nadelschnittholz.

„Die heimische Forstwirtschaft verzeichnete in der jüngeren Vergangenheit ein stabiles Niveau bei Holzpreisen im Nadelholzsegment. Dies führte dazu, dass in die Zukunft des Waldes investiert werden konnte und mit Maßnahmen wie Waldverjüngung, Pflege und Schutz die Wälder stabilisiert werden. Zudem bringen diese Maßnahmen Wertschöpfung im strukturschwachen ländlichen Raum“, verdeutlicht Präsident Montecuccoli und betont abschließend: „Letztlich ist Forstwirtschaft mehr: Mit Kultur- und Naturschutzleistungen, Schutz vor Naturgefahren, Angebote für Freizeit und Erholung auf einer Fläche und dem Rohstoff Holz als Schlüssel für die Energiewende ist die Forstwirtschaft das Tragwerk für die gesamte Landwirtschaft und den Erhalt des ländlichen Raumes.“

(Schluss)
 
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