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Wien, am 19.05.2011

Montecuccoli: Klare Distanzierung von unrechtmäßig aufgestellten Verbotstafeln

Utl.: Heimische Grundbesitzer stehen hinter der forstgesetzlichen Regelung der Betretungsfreiheit

Klare Worte zu den aktuellen Medienberichten über unrechtmäßig aufgestellte Verbotstafeln durch Waldeigentümer findet der Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich, DI Felix Montecuccoli: "Österreichische Grundbesitzer unterliegen nach dem Forstgesetz klaren Vorschriften, die die Betretung von Wald regulieren. Als Interessenvertretung stehen wir unmissverständlich hinter der freien Betretung von Wald zu Erholungszwecken!". Mit dem Forstgesetz 1975 wurde das freie Betretungsrecht des Waldes gesetzlich verankert. Seit dem 1.1.1976 besteht grundsätzlich das Recht, Wald zu Erholungszwecken zu betreten und sich dort aufzuhalten.

Keine Willkür dulden
Im §33 ForstG werden Ausnahmen vom freien Betretungsrecht klar definiert. Nicht erlaubt ist etwa das Betreten von Wiederbewaldungs- und Neubewaldungsflächen, solange deren Bewuchs eine Höhe von 3m noch nicht erreicht hat. Auch Holzlagerplätze oder Betriebsstätten sind tabu. Das Lagern bei Dunkelheit, Zelten, das Befahren oder das Reiten bedürfen der Zustimmung des Waldeigentümers, bei Forststraßen ist dabei zudem die Zustimmung jener Person nötig, der die Erhaltung der Forststraße obliegt. Das Schilanglaufen ohne Anlegen von Loipen ist unter Anwendung der nötigen Vorsicht gestattet. "Wald darf natürlich in bestimmten Fällen von der Benutzung zu Erholungszwecken befristet oder dauerhaft ausgenommen werden", betont Montecuccoli die gesetzlich geregelten Eigentümerrechte. Die Möglichkeit einer befristeten oder dauernden Sperre ist jedoch nur für ganz bestimmte Zwecke vorgesehen. Dies wäre etwa für Baustellen von Bringungsanlagen, für Gefährdungsbereiche bei Holzfällungen und Windwürfen, zur Bekämpfung von Forstschädlingen oder für Wald, der im engeren örtlichen Zusammenhang mit Wohnhäusern des Waldeigentümers liegt, möglich.

"Klar distanzieren werden wir uns auch in Zukunft von illegalen, willkürlichen und pseudobesitzrechtlich argumentierten Aktionen, die dem Ansehen von Waldeigentümern in Österreich Schaden zufügen", schließt Montecuccoli seine Ausführungen.
 
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