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Wien, am 12.12.2009

Forst- und Holzwirtschaft bietet ein einzigartiges Potenzial im Kampf gegen den Klimawandel

Das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) bestätigt die große Bedeutung des Waldes und der nachhaltigen Waldbewirtschaftung im Kampf gegen den Klimawandel. Die Vertreter der Europäischen Waldbesitzer (CEPF) sowie der Papierindustrie (CEPI) haben heute, Samstag, in einer gemeinsamen Pressekonferenz einen Appell an die verhandelnden Parteien der Klimakonferenz in Kopenhagen (COP 15) gerichtet: die Rolle der Forst- und Holzwirtschaft in das internationale Abkommen einfließen zu lassen. Die aktuell geltenden Empfehlungen werden den Leistungen aus dem Sektor nicht gerecht.

Die europäische Forstwirtschaft arbeitet seit Jahrhunderten nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit, das heißt nicht mehr Holz aus dem Wald zu entnehmen, als nachwächst. „Diese CO2-neutrale Praxis sollte als aktiver Beitrag zum Klimaschutz Eingang in nationale Forstpolitiken finden“, sagte Christer Segerstéen, Präsident des CEPF.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der laufenden Verhandlungen in Kopenhagen ist die Reduzierung der Abholzung und Degradierung von Waldflächen. „Das ist international zweifelsohne ein Schlüsselthema für den Klimaschutz. Wir dürfen jedoch nicht außer Acht lassen, dass die nachhaltige Forstwirtschaft und Holznutzung in Europa wesentlich zum Kampf gegen den Klimawandel beiträgt. Nachhaltig wirtschaftende Forstbetriebe erhalten seit Jahrhunderten die Multifunktionalität des Waldes – von der Biodiversität bis zum Schutz vor Lawinen und Muren über das Speichern von Wasser und CO2. Darüber hinaus ist der Wald wichtige Einkommensquelle und Arbeitsplatz im ländlichen Raum. Diesen Standpunkt versuchen wir in die laufenden Verhandlungen einzubringen“, betonte Philipp Guttenberg, Vorstandsmitglied des CEPF.

„Der Sektor Forst und Holz bietet mit einem CO2-neutralen Rohstoff eine intelligente, nachhaltige und kostengünstige Alternative zu Konkurrenzprodukten wie Öl, Stahl und Beton. Dafür brauchen wir ein effizientes Anrechnungsmodell“, schloss Guttenberg.
 
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