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Wien, am 24.11.2009

Nachhaltigkeitszertifikat für die Hardegg’sche Guts- und Forstverwaltung

Nachhaltigkeitszertifikat für die Hardegg’sche Guts- und Forstverwaltung

Die Hardegg’sche Guts- und Forstverwaltung aus Seefeld-Großkadolz in Niederösterreich hat das Nachhaltigkeitszertifikat der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) erhalten. Kern des DLG-Zertifikats „Nachhaltige Landwirtschaft – zukunftsfähig“ ist ein Indikatorensystem, das die Nachhaltigkeit der Produktionssysteme in landwirtschaftlichen Betrieben bewertet, das Nachhaltigkeitsprofil des Betriebes ermittelt und Optimierungspotenziale in der Produktion kenntlich macht.

„Nachhaltige Landwirtschaft ist ökologisch tragfähig, ökonomisch existenzfähig und sozial verantwortlich. Ich freue mich, dass die Hardegg’sche Guts- und Forstverwaltung auf Grund ihres großen nachhaltigen Engagements diese hohe Auszeichnung erhalten hat“, gratulierte Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich heute, Dienstag.

Die Hardegg’sche Guts- und Forstverwaltung Betrieb hat im Rahmen einer umfassenden Analyse die strengen DLG-Prüfkriterien erfüllt und konnte von seinem hohen Nachhaltigkeitsstandard überzeugen. Insbesondere die Indikatoren Energieintensität, Wassererosion und Biodiversität ergaben eine sehr gute Bewertung. Der Betrieb umfasst eine Gesamtfläche von 1.940 ha. Es werden Getreide (überwiegend Winterweizen) sowie Hack- und Ölfrüchte angebaut. Der Tierbesatz beträgt 0,8 Großvieheinheiten pro Hektar.

Mit dem DLG-Nachhaltigkeitszertifikat lässt sich Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft messen, wird im Management operationalisierbar und über ein Zertifikat kommunizierbar. Das Zertifikat ist gültig für die Erzeugung von Nahrungs- und Energiepflanzen ebenso wie für konventionell und ökologisch wirtschaftende landwirtschaftliche Betriebe. Optimierungspotenziale werden für jeden Einzelindikator, zwischen den Indikatoren untereinander und für die Produktion insgesamt sichtbar. Die Landwirte erhalten damit ein vorzügliches Instrument für die eigene Betriebsanalyse sowie zur Kommunikation innerhalb der Wertschöpfungskette und nach außen.

Die Handlungsfelder und Instrumente für nachhaltiges Wirtschaften in der Landwirtschaft sind vielfältig. Neben der wirtschaftlichen Organisation der Produktion hat Nachhaltigkeitsmanagement die Aufgabe, die Qualität der erzeugten Produkte den Markterfordernissen anzupassen und die natürliche Umwelt bei der Produktion zu schonen. Landwirtschaftliche Betriebe verfolgen unter dieser Prämisse viele Ziele. Dazu zählen zum Beispiel: Einkommen erwirtschaften, hochwertige Rohstoffe für die Lebensmittel- und Energieproduktion produzieren, natürliche Ressourcen schützen, Arbeitsplätze bereitstellen und Rechtskonformität sicherstellen.

Der DLG-Nachhaltigkeitsstandard ist das Ergebnis eines gemeinsamen Projektes der DLG, der TU-München, der Universität Halle und des Instituts für Nachhaltige Landbewirtschaftung Halle. Das Projekt wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU/Osnabrück) unterstützt. Die Indikatoren wurden im Rahmen des Projektes von der Arbeitsgruppe Nachhaltigkeitsindikatoren erarbeitet, die von der DLG und der DBU eingesetzt wurde. Der Arbeitsgruppe gehören Experten unterschiedlicher Disziplinen aus den Bereichen Wissenschaft und Praxis an. Standpunkte von Experten aus gesellschaftlichen Gruppierungen haben die Entwicklung des Indikatorensets ergänzt.
 
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