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Wien, am 14.01.2009

Montecuccoli: Unser Wald gibt Antwort auf Energiekrise

Utl.: Holz ist eine hervorragende Alternative zu fossilen Energieträgern

„Der aktuelle Streit ums Gas aus Russland zeigt erneut, wie riskant eine Abhängigkeit bei der Energieversorgung ist. Dabei steht der beste Energieträger vor unserer eigenen Haustüre: Österreichs Wald. Die Vorteile liegen auf der Hand: Holz wächst vor Ort und wird nachhaltig bewirtschaftet. Es ist erneuerbar, klimafreundlich und preisstabil. Und es ist genug da, denn es wächst mehr Holz nach, als dem Wald entnommen wird. Ein weiteres schlagendes Argument ist nicht zuletzt der Preis: Heizen mit Holz ist um bis zu 65 Prozent günstiger als mit Öl oder Gas. Neben Energieeffizienz und Energiesparen sind erneuerbare Energieträger wie Holz, Wasser- oder Windkraft die einzig richtige Antwort auf die Energiekrise“, betont DI Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich.

Derzeit zählt Österreich zu den zehn energieimportabhängigsten Ländern der EU27. Mehr als 70 Prozent unseres Primärenergiebedarfs muss importiert werden. Das Defizit der Außenhandelsbilanz auf Energie und Brennstoffe hat sich innerhalb weniger Jahr von minus 4,4 Milliarden Euro auf minus 9,3 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Das entspricht dem Wert von über 26.500 Einfamilienhäusern, die in Österreich gebaut werden könnten. Dieses Geld fließt stattdessen ins Ausland ab und geht so der Volkswirtschaft verloren. Energie und Wärme auf der Basis von Holzbiomasse wird daher eine immer wichtigere Rolle spielen. Das bringt sowohl Vorteile für die Volkswirtschaft als auch für den einzelnen Konsumenten.

Die verstärkte Nutzung von Energieholz bedeutet eine Verbesserung der regionalen Wertschöpfung im strukturschwachen ländlichen Raum. Gleichzeitig ist die Nutzung von Holz zur Energiegewinnung ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Ein Haushalt mit einer Holzheizung kann bis zu 10 Tonnen CO2 einsparen. Dafür gibt es heute bereits individuelle Lösungen mit moderner Heiztechnologie – vom Kachelofen bis zu vollautomatischen Zentralheizungssystemen auf der Basis von Scheitholz, Hackschnitzel und Holzpellets, die mittlerweile auch in Wohnungen eingesetzt werden können. Auch die gekoppelte Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte aus Biomasse wird zunehmend an Bedeutung gewinnen. Der Einbau neuer Heizkessel wird durch die Bundesländer finanziell gefördert, auch viele Gemeinden bieten Fördermöglichkeiten an.

„Bisher ist das Potenzial von Holz noch nicht ausgeschöpft. Es ist auf jeden Fall noch eine Optimierung der Wertschöpfungskette wie die energetische Nutzung bisher nicht vermarktbarer Sortimente oder die energetische Verwertung von Holz aus dem Recycling möglich“, so Präsident Montecuccoli abschließend.
 
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