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Wien, am 20.06.2008

Transparenz der Agrargelder zeigt Leistungen der Landwirtschaft und schafft Objektivität

Die im März 2008 vom Europäischen Rat beschlossene Verordnung zur Offenlegung der Gelder für die Ländliche Entwicklung wird kommende Woche in Österreich umgesetzt. Neben den Beträgen und Empfängern werden die Leistungen, die die österreichischen Landwirte im öffentlichen Interesse erbringen, auf einer von der AMA betreuten Homepage dargestellt werden. „Die Agrarförderungen sind die Bezahlung für die umfangreichen Leistungen der Landwirtschaft. Die Veröffentlichung der Förderungen und Direktzahlungen wird eine größere Transparenz bei der Verwendung der Mittel bewirken. Dann wird klar: Jeder Euro, der für die Landwirtschaft aus Brüssel überwiesen wird, ist ein Euro für Österreich“, so Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich.

Die heimischen Landwirte erzeugen gesunde Lebensmittel und garantieren die österreichische Eigenversorgung sowie Unabhängigkeit von Importen. Österreich ist in der Produktion von qualitativ hochwertigen und natürlichen Lebensmitteln in Europa schon lange ein Vorreiter. Darüber hinaus sorgen die Bauern mit ihrer sorgfältigen und naturnahen Bewirtschaftung und Pflege für eine intakte Umwelt und eine gepflegte Kulturlandschaft. Die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union hat dafür konkrete Förderprogramme eingerichtet, über die die Kosten, die den Betrieben daraus erwachsen, abgeglichen werden sollen. Diese betrieblichen Einnahmen sind aber nicht gleichzusetzen mit dem Einkommen des Landwirtes.

Die Agrargelder werden europaweit je nach bewirtschafteter Fläche ausbezahlt. Dabei werden die unterschiedlichen Betriebsgrößen berücksichtigt: Betriebe mit über 100 Hektar erhalten für den gleichen Einsatz sowohl bei der einheitlichen Betriebsprämie als auch im Umweltprogramm ÖPUL um bis zu 25 Prozent weniger als kleinere Betriebe. Im Vergleich mit anderen EU-Mitgliedsstaaten wird zudem die Sondersituation der heimischen Landwirtschaft deutlich: in Österreich sind die Unterschiede bei den Hektar-Zahlungen zwischen kleineren und größeren Betrieben am stärksten. Die Relation von ausbezahlter Fördersumme und landwirtschaftlicher Nutzfläche ist europaweit betrachtet für die kleineren Betriebe am günstigsten. Das kommt vor allem Betrieben in benachteiligten Gebieten zu Gute.

„Die Land- und Forstwirtschaft in Europa ist geprägt durch die Vielfalt an Betriebstypen und Produkten. Nur starke landwirtschaftliche Betriebe können unsere bäuerliche Kultur sichern. Dazu brauchen große und kleine Betriebe die Leistungsabgeltung aus den Agrarfonds der Gemeinsamen Agrarpolitik“, betonte Felix Montecuccoli.
 
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