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Wien, am 20.03.2008

Beim Osterspaziergang auf Wald und Wild aufpassen

Utl.: Tag des Waldes am 21. März

Der Frühling ist für viele die schönste Zeit des Jahres. Die Tage werden länger und die Sonnenstrahlen locken ins Freie. Ein Osterspaziergang in den Wald bringt besonders viel Erholung und Energie. Auch die Natur beginnt sich jetzt zu regenerieren. Die Bäume und Pflanzen beginnen zu wachsen, und viele Waldtiere bekommen ihre Jungen. Dafür benötigen die Tierkinder und jungen Pflanzen Ruhe. Waldbesucher sollten daher die Wege nicht verlassen, um das Wild nicht zu stören. Hunde sollten nur an der Leine geführt werden.

Fair Play im Wald
Damit die Tiere ihren Nachwuchs in einer möglichst geschützten Umgebung pflegen können, lassen sie sich besonders gerne im Dickicht der Wälder nieder. Kommen Menschen in ihre Nähe, fliehen sie. Dabei gehen die jungen Tiere oft verloren. Gerade beim Mountainbiken ist Rücksicht besonders wichtig: die Radfahrer nähern sich leise und rasch – Wildtiere verwechseln das Geräusch mit einem herannahenden Raubtier und flüchten. Sie werden dabei beim Fressen und der Brutpflege gestört. In der Früh und am Abend sollte man auf Fahrradtouren im Wald verzichten: zu diesen Tageszeiten sind die Wildtiere mit der Nahrungssuche und mit Fressen beschäftigt.

Wälder sind auch Arbeitsplatz und Betriebsflächen. Im Frühjahr führen die Forstarbeiter im Wald umfangreiche Pflegemaßnahmen durch. Dabei werden unter anderem kranke Bäume beseitigt. Zum Schutz der jungen Bäume dürfen Waldbesucher Kulturen bis zu einer Baumhöhe von drei Metern nicht betreten. Bei der Waldarbeit sind oft schwere Maschinen im Einsatz. Da bei diesen Tätigkeiten Lebensgefahr besteht, sollten Sperrgebiet unbedingt beachtet werden, betont DI Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich.

Wald schützt vor Naturgefahren
Der Wald ist nicht nur wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Er leistet noch mehr – er schützt uns vor Hochwasser, Lawinen oder Muren, er ist unverzichtbarer Beitrag zum Klimaschutz, er filtert Wasser und er liefert Energie. Für ein intaktes Ökosystem, in dem sich Menschen, Tiere und Pflanzen gleichermaßen wohl fühlen können, appellieren die Land&Forst Betriebe Österreich an die Waldbesucher, dem Lebens- und Arbeitsraum Wald die nötige Achtung entgegen zu bringen. „Als Gäste der Natur sollten wir auf Wild und Wald Rücksicht nehmen“, so Montecuccoli weiter.

Österreich ist eines der waldreichsten Länder Europas. Beinahe die Hälfte des Landes ist Waldfläche. Für die nachhaltige Waldwirtschaft sorgen zu einem großen Teil private Waldbesitzer: 80 Prozent der Wälder sind Privateigentum. Etwa 200.000 Familien besitzen oft auch nur ein kleines Stück Wald und geben es von Generation zu Generation weiter. Sie sichern damit nicht nur den Lebensraum für Tiere und Pflanzen, sondern auch das Einkommen für etwa 250.000 Menschen.
 
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