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Wien, am 06.03.2008

Schaden nach Emma weit geringer als erwartet

Der Sturm Emma hat in den Wäldern Europas weit weniger Schaden angerichtet als erwartet. In Österreich hat das Unwetter vor allem in den Waldgebieten Ober- und Niederösterreichs sowie Teilen Tirols, Salzburgs und der Steiermark Spuren hinterlassen. Die angefallenen Holzmengen liegen weit unter dem Niveau der beiden letzten Sturmereignisse, Kyrill und Paula. Die Erhebung der Land&Forst Betriebe Österreich ergibt eine Windwurfmenge von rund 1,9 Millionen Festmeter. „Diese Menge ist für die Branche kein großes Problem. Tragisch ist das Sturmereignis für die Betriebe, die im fast schon traditionellen Schadgebiet liegen und seit 1990 immer wieder von Wetterextremen und anderen Kalamitäten betroffen sind“, betont Verbandspräsident Felix Montecuccoli von den Land&Forst Betrieben Österreich. „Das unaufgearbeitete Holz kann nicht im Wald liegen bleiben. Es muss alles daran gesetzt werden, um die drohende Massenvermehrung von schädlichen Forstinsekten zu reduzieren. Wer in dieser Situation Nasslager verhindert, verschuldet massive Schäden in der österreichischen Kulturlandschaft.“

Emma hat keine großflächigen Würfe, sondern vor allem Einzel- und Nestwürfe verursacht. Deutlich höher ist diesmal der Bruchholzanteil. Das reduziert die Bedeutung von Emma zwar für den Sägeholzmarkt, bedeutet aber auch Einbußen für die betroffenen Betriebe. Oberösterreich ist mit rund 950.000 Festmetern, Salzburg mit rund 200.000 Festmetern, die Steiermark mit rund 200.000 Festmetern, Tirol mit rund 100.000 Festmetern und Niederösterreich mit rund 400.000 Festmetern betroffen. Vorarlberg, Kärnten und Burgenland und Wien melden keine erheblichen Schäden.

Die Forstbetriebe haben umgehend mit der Aufarbeitung der geworfenen Bestände begonnen. Die Land&Forst Betriebe Österreich appellieren dringend an alle Waldbesitzer, die nicht von den Stürmen betroffen sind, geplante Nutzungen einige Monate zurückzustellen und vereinbarte Lieferungen im Einvernehmen auf den Herbst zu verschieben. „Wir sind der festen Überzeugung, dass der heimische Markt ab Herbst wieder Holz brauchen wird. Dennoch benötigen wir jetzt wasserrechtliche Richtlinien für Nasslager sowie Erleichterungen für Holztransporte. Seitens der Länder besteht da dringender Handlungsbedarf“, so Montecuccoli.
 
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