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Wien, am 16.03.2000

Internationaler Tag des Waldes am 21.3.2000

Presseaussendung zum
Internationalen Tag des Waldes am 21.3.2000

Die Antwort auf das nahende Ende des "Erdölzeitalters":
Europäische Familienforstwirtschaft

Wien (16.3.2000) ? Wissenschaftler sagen noch für dieses Jahrzehnt voraus, daß die Erdölförderung außerhalb der OPEC das Maximum erreichen wird. Steigende Ölpreise geben bereits einen Vorgeschmack auf diese Zukunft, die bereits begonnen hat: In diesen Tagen erreichte zahlreiche Internet – User der Aufruf zum Tank – Boykott am 30.4. als Protest auf die ständig steigenden Treibstoffpreise. Darüber hinaus nehmen die Emmissionsprobleme durch Abbrand fossiler Energieträger auf der einen Seite deutlich zu. Auf der anderen Seite wurden neue Energietechnologien weiterentwickelt, die umweltschonendere Methoden der Energiegewinnung gewährleisten.

Die Menschheit ist damit – energietechnisch gesehen – nolens volens in die Wechseljahre geraten. ? Und die Lösung für die sich daraus ergebenden Probleme haben wir in Europa direkt vor unserer eigenen Haustüre: die im Holz gespeicherte Sonnenkraft.
Die gesamte forstlich genutzte Waldfläche Europas beträgt 130 Mio Hektar. Das ist rund ein Drittel der Fläche in der Europäischen Union.
12 Mio. Familien pflegen und hüten in Europa den Wald. Für die meisten ist dieser Wald Lebensgrundlage. Die Basis dafür wird seit Jahrhunderten über einen gelebten Generationenvertrag geschaffen.

Die moderne Formel der "Nachhaltigkeit" wurde von der europäischen Forstwirtschaft entwickelt. Es wird heute deutlich weniger Holz geerntet als bei uns nachwächst.
Die europäische Waldfläche nimmt um rund 60.000 Hektar pro Jahr zu. Nicht nur das Prinzip der Nachhaltigkeit wird von den Familienforsten in Europa schon lange umgesetzt, sondern auch die Pflege der Wald – Biotope und soziale Faktoren haben einen hohen Stellenwert.
16 Mio Menschen beziehen ihr Einkommen in Europa aus der Forst– und Holzwirtschaft. Gerade in den armen und strukturschwachen ländlichen Gebieten ist die Waldbewirtschaftung Grundlage für viele Arbeitsplätze (in Österreich für rund 250.000).

Holz ist ein langfristig nachwachsender, umweltfreundlicher Rohstoff. Die Produktion und Ernte unterliegt strengsten Forstgesetzen. "Damit bietet sich Holz in Europa als umfassende, logische "Energie – Lösung" für die Zukunft an ? ja, drängt sich nahezu auf. Schade, daß wir dabei in vielen Fällen den Wald vor lauter Bäumen (noch) nicht sehen"
kommentiert DI Stefan Schenker, Präsident des Hauptverbandes.

Für Rückfragen: Hauptverband der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe Österreichs
Präsident DI Stefan Schenker, Tel. 01/5330227/0 (im Hauptverband) bzw.Tel. 02642/3114 (im Forstbetrieb)
Pressebetreuung: Mag. Hermine Wittmann; Tel. 01/533 0227 DW19

 
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