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Wien, am 29.10.2007

Landwirte sichern Lebensqualität

Offenlegung der EU-Agrarmittel muss Leistungen der Bauern aufzeigen

Gesunde Lebensmittel, eine intakte Umwelt, gepflegte Landschaften – dafür sorgen die österreichischen Landwirte mit ihrer Arbeit. Mit den EU-Agrarmitteln werden die umfangreichen Leistungen der heimischen Bauern bezahlt. Bei der Offenlegung der Empfänger von EU-Agrargeldern ab 2009 fordert der Verband der Land&Forst Betriebe Österreich eine echte Transparenz.

Vor kurzem wurde von der EU-Kommission die Umsetzung der Transparenzrichtlinie beschlossen. Ab 2009 werden die Empfänger von Agrargeldern sowie die Höhe der Förderungen in allen Mitgliedstaaten publiziert. „Wir sind für eine echte Transparenz“, betont Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich. „Die Veröffentlichung dieser Daten und Zahlen darf nicht zur Verzerrung von Tatsachen führen. Die derzeitige Diskussion zeigt, dass genau diese Gefahr droht. Die bloße Nennung eines Namens und einer Fördersumme daneben, erzeugt in der Öffentlichkeit ein völlig falsches Bild. Die Agrarförderungen sind die Bezahlung für die umfangreichen Leistungen der Bauern. Diese müssen ebenfalls aufgezeigt werden.“

Heimische Landwirte erbringen umfangreiche Leistungen

Österreich ist in der Produktion von qualitativ hochwertigen und natürlichen Lebensmitteln in Europa schon lange ein Vorreiter. Die heimischen Landwirte erzeugen gesunde Lebensmittel und garantieren die österreichische Eigenversorgung sowie Unabhängigkeit von Importen. Darüber hinaus sorgen die Bauern mit ihrer sorgfältigen Bewirtschaftung und Pflege für eine intakte Umwelt sowie eine gepflegte Kulturlandschaft.

Die Agrargelder werden europaweit je nach bewirtschafteter Fläche ausbezahlt. Bei diesen Zahlungen – Direktzahlungen sowie die Fördermittel für die ländliche Entwicklung – werden in Österreich die unterschiedlichen Betriebsgrößen berücksichtigt: Betriebe mit über 100 Hektar erhalten für den gleichen Einsatz sowohl bei der einheitlichen Betriebsprämie als auch im Umweltprogramm ÖPUL um bis zu 25 Prozent weniger als die kleineren Betriebe. Im Vergleich mit den anderen EU-Mitgliedsstaaten wird zudem die Sondersituation der heimischen Landwirtschaft deutlich: in Österreich sind die Unterschiede bei den Hektar-Zahlungen zwischen kleineren und größeren Betrieben am stärksten. Die Relation von ausbezahlter Fördersumme und landwirtschaftlicher Nutzfläche ist europaweit betrachtet für die kleineren heimischen Landwirte am günstigsten. Dies kommt vor allem bäuerlichen Betrieben in den benachteiligten Regionen zu Gute.


Nur volle Transparenz schafft Objektivität

„In Europa können auch größere Landwirtschaftsbetriebe nur mit Förderungen überleben“, so Montecuccoli. „Diese produzieren erstklassige Lebensmittel in ausreichender Menge und leisten einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz auf großer Fläche. Zudem schaffen sie Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen, bilden Fachkräfte aus und sind Träger von Innovation und Forschung. Eine echte Transparenzrichtlinie muss diese Leistungen aufzeigen.“


Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Land&Forst Betriebe Österreich, Kristin Dawes, Presse und Kommunikation,
Tel. 01/533 02 27-17, Mobil 0664/5109308, e-mail: dawes@landforstbetriebe.at
 
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