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Wien, am 19.04.2007

Trockenheit und Wärme erhöhen Waldbrandgefahr


Waldbesucher werden um besondere Vorsicht gebeten

Der vergangene Herbst und Winter waren in nahezu allen Regionen unseres Landes überdurchschnittlich warm. Zudem gab es wenig Niederschläge. Die extreme Trockenheit begünstigt die Waldbrandgefahr. Waldbesucher sollten keine Gegenstände liegen lassen, die sich leicht entzünden. Besonders gefährlich sind Zigaretten und das Hantieren mit offenem Feuer. Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte umgehend die Feuerwehr verständigen.

Die Herbst? und Wintermonate waren in fast allen Teilen Österreichs die wärmsten seit Beginn meteorologischer Messungen. Im vergangenen Winter war es von Vorarlberg bis in den Süden Salzburgs sowie Oberkärnten um zwei bis vier Grad Celsius wärmer als im langjährigen Durchschnitt. In den östlichen Bundesländern lagen die Temperaturen sogar bei drei bis 4,5 Grad Celsius über den normalen Werten.

Besonders hohe Waldbrandgefahr herrscht derzeit in den Tallagen des nördlichen Alpenvorlandes, des Weinviertels, des Burgenlandes, des oststeirischen Hügellandes und im Bereich des Inn?, Salzach? und Ennstals. Auch in mittleren Gebirgslagen ab etwa 600 Meter Seehöhe ist die Waldbrandgefahr nicht zu unterschätzen.

Vorsichtsmaßnahmen im Wald unbedingt einhalten

"Aufgrund des sehr warmen und trockenen Wetters der letzten Wochen sind die oberen Bodenschichten und damit auch die Bodenvegetation stark ausgetrocknet", erklärt Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich. "Dadurch ist die Gefahr von Waldbränden schon jetzt so hoch, wie sonst nur im Hochsommer. Unachtsames Hantieren mit Feuer kann schnell einen Waldbrand auslösen."

Waldbesucher sollten daher keine Gegenstände liegen lassen, die sich leicht entzünden. Besonders gefährlich sind Zigaretten und das Hantieren mit offenem Feuer: Das Rauchen und das Entzünden von offenem Feuer im Wald oder in Waldnähe sind bei der derzeit herrschenden Wetterlage laut Forstgesetz generell verboten. Auch Gläser, Flaschen und Dosen können sehr schnell ein Feuer auslösen. Durch die gebogene Form des Glases werden die Sonnenstrahlen und ihre Wärme gebündelt, das Metall der Dosen heizt sich rasch auf. Auf dem trockenen Waldboden kann die starke Hitze schnell zu einem Feuer führen. Auch Auspuffanlagen können Brände auslösen: Autos werden oft am Rand von Waldwegen ins Gras gestellt. Bei längerer Hitze ist das Gras völlig ausgetrocknet und kann sich durch den heißen Auspuff rasch entzünden. Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte umgehend Feuerwehr, Polizei oder Bezirkshauptmannschaft verständigen.

Damit Waldbrände möglichst schnell gestoppt werden können, legen die Forstbetriebe Löschteiche an. Das hat im Falle eines Feuers große Vorteile: auf diese Weise steht das benötigte Löschwasser sofort zur Verfügung. Gute und ausreichende Forststraßen garantieren, dass die Einsatzkräfte rasch zum Brandort gelangen können.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Kristin Dawes, Presse und Kommunikation, Land&Forst Betriebe Österreich,
Tel. 01/533 02 27?17, E?mail: dawes@landforstbetriebe.at
 
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