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Wien, am 28.03.2007

Ordnung statt Chaos: Marktordnungsgesetz?Novelle

Rasche Marktordnungsgesetz?Novelle kommt Bauern und Konsumenten zugute

Österreich zahlt viel in den EU?Agrartopf ein. Dieses Geld soll den heimischen Landwirten und Konsumenten zugute kommen. Um diese Mittel bestmöglich auszuschöpfen und die EU?Marktordnung effizient abzuwickeln, muss das österreichische Marktordnungsgesetz rasch instand gesetzt werden. Inhaltliche Änderungen, wie von der SPÖ vorgeschlagen, würden das bewährte System in Unordnung bringen.

Im Zuge der Agrarreform hat Österreich das einheitliche Betriebsmodell gewählt. Die österreichischen Bauern sind mit dem gewählten Betriebsmodell zufrieden. Es gibt jedoch Sonderfälle, die bei diesem System benachteiligt sind und keine einheitliche Betriebsprämie erhalten. Für sie wurde jedoch mit der Nationalen Reserve ein eigener Fonds eingerichtet. Diese Gelder werden an benachteiligte Bauern als Ausgleich für das fehlende Einkommen ausbezahlt.

"Das Betriebsmodell koppelt die Prämien an die tatsächliche Produktion im Zeitraum vom Jahr 2000 bis 2002", erklärt Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich. "Durch die weitere Bindung der Direktzahlungen an eine aktive Landwirtschaft kann auch in benachteiligten Gebieten ? wie etwa den extrem trockenen Regionen des Weinviertels und in den Berggebieten ? eine flächendeckende Bewirtschaftung sichergestellt werden. Zudem ist damit garantiert, dass das Geld praktizierenden Landwirten zukommt." Gleichzeitig sichert der historische Bezug die in der Vergangenheit getätigten Investitionen für die Zukunft ab.

Das von der SPÖ geforderte Regionalmodell führt zu Ungerechtigkeiten bei der Verteilung: In diesem System werden Gebiete zusammengefasst und alle Landwirte in einen Topf geworfen. Dabei wird kein Unterschied zwischen aktiven und nicht aktiven Bauern gemacht. Die Folge ist, dass auch jene Zahlungen bekommen, die nicht dafür gearbeitet haben. EU?Mitgliedsstaaten wie Deutschland haben dieses Zahlungssystem gewählt. Und haben bis heute Probleme mit der ungerechten Verteilung.

"Österreich gilt europaweit als Vorbild bei der Umsetzung der EU?Agrarprogramme", betont Montecuccoli. "Dank dieser guten Rahmenbedingungen können die heimischen Landwirte qualitativ hochwertige Lebensmittel für die Konsumenten produzieren."

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Land&Forst Betriebe Österreich, Kristin Dawes, Presse und Kommunikation
Tel. 01/533 02 27?17, e?mail: dawes@landforstbetriebe.at
 
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