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Wien, am 30.01.2007

Orkanschäden im Wald erfordern Rückenwind durch Gesetzgeber

Nach dem Orkan Kyrill liegen etwa 2,5 Millionen Festmeter Holz auf dem Waldboden. Die Forstleute haben sofort mit den schwierigen Aufräumarbeiten begonnen. Das Holz muss rasch aus dem Wald in die Verarbeitungswerke gebracht werden. Damit die Waldbewirtschafter diese große Herausforderung bewältigen können, sind dringend politische Maßnahmen erforderlich. Denn die betroffenen Forstbetriebe brauchen mehr Erntehelfer, Saisoniers und die Unterstützung durch Holzernteunternehmer aus benachbarten EU–Staaten. Zudem sollten LKW österreichweit 50 Tonnen Holz transportieren und auch am Samstagnachmittag fahren dürfen. Um aufzuzeigen, wo Handlungsbedarf ist, hat der Verband der Land&Forst Betriebe Österreich ein Maßnahmenpaket ausgearbeitet.

"Die betroffenen Waldbesitzer wollen die geworfenen Bäume rasch aus dem Wald bringen", betont Verbandspräsident Felix Montecuccoli von den Land&Forst Betrieben Österreich. "Jedoch stehen wir derzeit vor großen Hindernissen. Denn die gesetzlichen Rahmenbedingungen erschweren die Aufarbeitung. So können wir etwa die dringend benötigten zusätzlichen Erntehelfer, Saisoniers und Holzernteunternehmer aus anderen EU–Mitgliedsländern nicht beschäftigen. Wir fordern von der Politik, diese Erschwernisse rasch zu beseitigen." Notwendig ist eine Verordnung, welche die kurzfristige Beschäftigung von ausländischen Erntehelfern in der Forstwirtschaft ermöglicht. Außerdem sollten die Kontingente der Saisoniers für die Land– und Forstwirtschaft um 20 Prozent aufgestockt werden. Zudem müssen Holzernteunternehmer aus benachbarten EU–Staaten ohne bürokratische Auflagen ihre Arbeit im Wald aufnehmen können.


Höhere Tonnagen helfen Wald und Klima

Wiederaufforstung, Pflegmaßnahmen und das Reparieren von Wegen werden die Betriebe zusätzlich belasten. Besonders Besitzer von kleinen Waldflächen sind häufig von einem Totalschaden betroffen. Dort werden erst die Enkelkinder wieder Holz ernten können. Daher müssen Mittel aus dem nationalen Katastrophenfonds für die Behebung der Schäden bereitgestellt werden: Bei der Abgeltung sollten die gesamte Schadensfläche und Bruchschäden besonders berücksichtigt werden.

Land&Forst Betriebe Österreich, Kristin Dawes, Presse und Kommunikation,
Tel. 01/533 02 27–17, e–mail: dawes@landforstbetriebe.at

Österreichische Bundesforste AG, Bernhard Schragl, Pressesprecher,
Tel. 02231/600–215, e–mail: bernhard.schragl@bundesforste.at

Landwirtschaftskammer Österreich, Dr. Josef Siffert, Pressesprecher,
Tel. 01/53441–8521, e–mail: j.siffert@lk–oe.at

Waldverband Österreich, www.waldverband.at
 
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