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Wien, am 27.04.2006

Europas Wälder mit ästerreichischem Forst–Meister

Europas Wälder mit ästerreichischem Forst–Meister
Stefan Schenker ist neuer Präsident des europäischen Waldbesitzerverbandes CEPF

In der CEPF–Generalversammlung gestern in Brüssel wurde Stefan Schenker einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Der international anerkannte Forstexperte leitete bis zum vergangenen Jahr den Verband der Land&Forst Betriebe Österreich.

Stefan Schenker ist seit 1995 Mitglied des CEPF–Vorstandes. "Die wichtigsten Herausforderungen der Zukunft sind die Abstimmung der Waldbewirtschaftung auf die Energiepolitik, die Stärkung der Forstwirtschaft im ländlichen Raum und ein vernünftiger Umgang mit Fragen des Naturschutzes", erklärte Stefan Schenker bei Antritt seiner neuen Aufgabe. Zudem gelte es, die Bedeutung der Wertschöpfungskette Forst–Holz–Papier der Gesellschaft und den politischen Verantwortungsträgern klar vor Augen zu führen.

Was es bedeutet, mit und vom Wald zu leben, hat der ausgebildete Forstwirt früh gelernt. Nach Abschluss des Studiums legte er die Wirtschaftsführerprüfung ab und übernahm 1976 den Familienbetrieb im niederästerreichischen Mariensee. Mit seinem großen Wissen und Engagement im Bereich der Forst– und Holzwirtschaft hat sich Schenker in Österreich und international einen Namen gemacht.


Interessen in Einklang bringen

Derzeit vereinigt der CEPF 23 nationale Waldbesitzerverbände unter seinem Dach. Die Organisation vertritt damit die Interessen von über 16 Millionen Waldbesitzern in ganz Europa. Entstanden ist der Verband aus einer Allianz europäischer Waldbesitzer: Auf ihre Initiative wurde 1961 das Zentrale Komitee der Waldbesitzer Europas (CCPF) in Leben gerufen. Die Gründung des CEPF mit eigenen Statuten erfolgte 1996 in Luxemburg. Bereits seit 1995 gibt es ein eigenes Büro in Brüssel, geleitet von Generalsekretärin Natalie Hufnagl.

In den zehn Jahren seines Engagements hat es der CEPF verstanden, für die Anliegen der Waldbesitzer bei den Europäischen Institutionen Gehör und Anerkennung zu finden. Im Mittelpunkt der Verbandstätigkeit steht die Abstimmung der verschiedenen Politikbereiche mit den Zielen einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Europäischen Wälder. Als Instrument wird dabei dem EU–Forstaktionsplan große Bedeutung zukommen. Dieser soll noch während der Österreichischen Ratspräsidentschaft verabschiedet werden.

Besonders unterstützen will Schenker die neuen Waldbesitzer in der erweiterten Europäischen Union: "Heute und in Zukunft gilt es, den Eigentümern und ihren Verbänden Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Damit können wir sie auf ihrem Weg zu einer äkonomisch erfolgreichen Waldbewirtschaftung fördern und begleiten", betont der frischgebackene Präsident.

Rückfragehinweis:
Land&Forst Betriebe Österreich,
Kristin Dawes, Presse und Kommunikation,
Tel. 01/533 02 27–17, e–mail: dawes@landforstbetriebe.at
 
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