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Wien, am 20.03.2006

Österreich ist Waldmeister!

21. März ? Tag des Waldes:
Österreich ist Waldmeister!
Forstbetriebe sorgen für naturnahe, nachhaltige Waldbewirtschaftung

Wälder bedecken über 47 Prozent der Fläche Österreichs. Damit zählen wir zu den waldreichsten Ländern in Europa. Im Gegensatz zu anderen Erdteilen nehmen in unserem Land die Waldfläche und der Holzvorrat ständig zu. Rund 250.000 Menschen beziehen ihr Einkommen aus der Forst– und Holzwirtschaft. Morgen wird weltweit der "Internationale Tag des Waldes" gefeiert.

Die ästerreichischen Wälder wachsen jährlich um 5.100 Hektar – dies entspricht einer Fläche von rund 10.200 Fußballfeldern. Die Waldbäume bilden einen Holzvorrat von über 1 Milliarde m?, mehr als 31 Millionen m? wachsen jährlich dazu. Es werden jedoch nur knapp 20 Millionen m? Holz geerntet. Pro Sekunde produzieren unsere Wälder einen Holzwürfel von 1 m?. Beim Holzvorrat pro Hektar ist Österreich mit 325 m? unangefochtener Meister in der EU.

Für die nachhaltige Waldwirtschaft sorgen zu einem großen Teil private Waldbesitzer: 80 Prozent der Wälder sind Privateigentum. Etwa 200.000 Familien besitzen ? oft auch nur ein kleines Stück ? Wald und bewirtschaften dieses im Sinne des Generationenvertrages. Sie sichern damit nicht nur den Lebensraum für Tiere und Pflanzen, sondern auch Einkommen für etwa 250.000 Menschen", betont Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich anlässlich des morgigen "Internationalen Tag des Waldes".

Forstbetriebe, Sägeindustrie, Holzverarbeiter, Papier– und Plattenerzeuger sowie Tischler und Zimmerleute machen Holz zum wichtigsten Aktivposten der Leistungsbilanz. 2005 lagen die Exportüberschüsse nach aktuellen Schätzungen bei über 3,4 Milliarden Euro. Somit ist die Forst– und Holzwirtschaft neben dem Tourismus die wichtigste Lokomotive in der Leistungsbilanz.

Im Gleichklang mit der Natur
Die heimischen Forstbetriebe setzen nicht auf Plantagen, sondern auf naturnahe Waldwirtschaft. Eine internationale Studie belegt, dass die heimischen Wälder zu zwei Drittel in einem naturnahen Zustand sind. Durch gezielte Maßnahmen nimmt der Anteil an Laub– und Mischwäldern zu, 72 Prozent des Waldes werden natürlich verjüngt. "Die umfassenden Leistungen des Waldes wie etwa der Schutz vor Lawinen und Muren wären ohne umsichtiges Waldmanagement nicht möglich", erklärt Montecuccoli. "Für die Menschen bietet der Wald zudem vielfältigen Raum zur Erholung. Holz ist unsere wichtigste erneuerbare Ressource, beinhaltet keine Schadstoffe und ist vielseitig einsetzbar."


Rückfragehinweis:
Land&Forst Betriebe Österreich, Kristin Dawes,
Presse und Kommunikation,
Tel. 01/533 02 27–17, e–mail: dawes@landforstbetriebe.at
 
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