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Wien, am 17.06.2005

Brüsseler Gipfel als Chance für Europa nutzen

Brüsseler Gipfel als Chance für Europa nutzen
Gemeinsame Agrarpolitik garantiert sichere Lebensmittel und gesunde Umwelt

Die derzeitige Diskussion um die Finanzierung der EU darf die beschlossene Gemeinsame Agrarpolitik nicht in Frage stellen. Eine weitere Kürzung der Agrargelder würde die flächendeckende und umweltverträgliche Landwirtschaft Europas gefährden. Gleichzeitig würde damit die Entwicklung der Agrarindustrie gefördert. Mit der Einhaltung ihrer Zusagen sollte die EU zeigen, dass die Gemeinschaft stabil ist und sich für das Wohl ihrer Bürger einsetzt.

"Europa hat gerade jetzt die Chance, sich durch Verlässlichkeit zu bewähren", betont Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich. "Daher darf das gemeinsam beschlossene Agrarpaket nicht wieder aufgeschnürt werden." Das Agrarbudget wurde in den letzten Jahren stufenweise verringert. Eine weitere Kürzung würde die Existenz der europäischen Landwirtschaft gefährden.

Diese Entwicklung sollte jedoch unbedingt verhindert werden. "Denn die europäische Agrarpolitik ist die beste Voraussetzung für eine flächendeckende, bäuerliche, umweltverträgliche und wettbewerbsfähige Landwirtschaft", erklärt Montecuccoli. "Sie sichert unsere klein strukturierte Bewirtschaftung und erfüllt die Anforderungen der Konsumenten. Österreich ist in der Produktion von qualitativ hochwertigen und natürlichen Lebensmitteln in Europa schon lange ein Vorreiter. Zudem sind an die Direktzahlungen EU–weit strenge Mindeststandards für Nahrungsmittel, Tierschutz und Umwelt gebunden."

Dass der SPÖ–Vorsitzende Alfred Gusenbauer die Agrargelder kürzen will, ist daher völlig unverständlich. Ebenso wenig nachvollziehbar ist seine Behauptung, die Gelder für die Landwirtschaft würden die Agrarindustrie fördern: Gerade Österreich erhält aus dem Agrartopf einen besonders hohen Anteil für die Ländliche Entwicklung. Damit werden vor allem Betriebe in benachteiligten Gebieten – wie etwa die Bergbauern – sowie Maßnahmen des Umweltprogramms ÖPUL gefördert. Auf diese Weise werden insbesondere Kleinbauern und die biologische Bewirtschaftung unterstützt.

"Die EU muss die derzeitigen Gipfelgespräche in Brüssel nutzen, um Europa zu stärken", fordert Montecuccoli. "Damit die Bürger an eine europäische Gemeinschaft glauben, müssen sie den verantwortlichen Politikern vertrauen können. Dazu gehört, dass das beschlossene Agrarbudget nicht gekürzt wird. Eine weitere Reduktion dieser Finanzmittel würde einen Großteil der bäuerlichen Betriebe in ihrer Existenz bedrohen. Damit wäre auch die Versorgung der Konsumenten mit Lebensmitteln aus einer nachhaltigen und umweltgerechten Landwirtschaft nicht mehr gewährleistet."

Rückfragehinweis:
Land&Forst Betriebe Österreich,
Kristin Dawes, Presse und Kommunikation,
Tel. 01/533 02 27–17, e–mail: dawes@landforstbetriebe.at
 
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