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Wien, am 04.03.2005

Neue Leitung für Land&Forst Betriebe Österreich

Neue Leitung für Land&Forst Betriebe Österreich
Felix Montecuccoli von Vollversammlung zum Präsidenten gewählt

Die Land&Forst Betriebe Österreich haben seit gestern einen neuen Präsidenten. Der neue Kapitän am Steuer des Verbandes ist der bisherige Vizepräsident Felix Montecuccoli. Er übernimmt die Aufgaben von Stefan Schenker, der auf 15 erfolgreiche Jahre als Präsident zurückblicken kann.

Dass die Mitglieder großes Vertrauen in Felix Montecuccoli setzen, zeigten sie mit seiner einstimmigen Wahl bei der gestrigen Vollversammlung. Die bisherigen Vizepräsidenten Georg Starhemberg und Markus Hoyos wurden in ihrem Amt bestätigt.

Der neue Präsident der Land&Forst Betriebe bringt umfangreiches Fachwissen sowie große Erfahrung aus der Praxis mit. Montecuccoli studierte Forstwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien. Seit 1997 leitet der 40jährige Forstingenieur den Familienbetrieb Mitterau in Niederästerreich. Montecuccoli möchte in seiner neuen Funktion den bewährten Kurs seines Vorgängers Schenker fortsetzen: "Unsere Mitglieder, ihre Familien sowie Mitarbeiter sollen vom Bewirtschaften der Betriebe leben können. Dazu müssen die Rahmenbedingungen für die Land– und Forstwirtschaft verbessert werden. Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit wird die Stärkung des Privateigentums sein."

Im Fokus der zukünftigen Verbandsarbeit steht für Montecuccoli zudem die Unterstützung und Beratung der Mitgliedsbetriebe. Die Land&Forst Betriebe und ihre Geschäftsstellen in den Bundesländern sollen für die Mitglieder Serviceeinrichtungen sein, die sie bei fachlichen Fragen kompetent und schnell beraten. Wie die Arbeit in einem Verband funktioniert, hat der dreifache Familienvater von Grund auf gelernt. Vier Jahre lang war er Referent für die Umwelt– und Agrarpolitik der Land&Forst Betriebe. In seinen fünf Jahren als Vizepräsident des Verbandes konnte er sich umfassend auf seine neue Tätigkeit als Präsident vorbereiten.

Internationales Vorbild

Die gesellschaftliche Bedeutung der land– und forstwirtschaftlichen Betriebe ist noch immer unterbewertet. Daher will der neue Präsident hier besondere Aufklärungsarbeit leisten: "Wir sind die einzige Branche, die tatsächlich nachhaltig mit nachwachsenden Rohstoffen wirtschaftet", betont Montecuccoli. "Unsere Produkte werden regional verarbeitet. Damit tragen wir maßgeblich zur Wertschöpfung in ländlichen Gebieten und der Schaffung von Arbeitsplätzen bei."

In der EU hat die ästerreichische Landwirtschaft Vorbildcharakter. Die äkologisch orientierte Produktion und ihre vielfältige Tätigkeit, wie etwa die Landschaftspflege, sind heute das europäische Modell. Auch die heimische Forstwirtschaft ist international angesehen. "Trotz schwieriger natürlicher Bedingungen in den Alpen und den höchsten Bewirtschaftungskosten kann sie die holzverarbeitende Industrie kontinuierlich zu marktkonformen Preisen beliefern", so Montecuccoli. Für die Arbeit auf dem europäischen und internationalen Parkett bringt der frischgebackene Präsident umfangreiche Erfahrung mit: Mit den Abläufen in der EU machte er sich bei einem Praktikum in der Europäischen Kommission vertraut. In der European Landowners Organization ELO engagiert sich Montecuccoli für die Anliegen der ästerreichischen Land– und Forstwirtschaft in der EU.

Große Herausforderungen bewältigt

Mit dem Wechsel an der Verbandsspitze geht die Amtszeit von Stefan Schenker zu Ende. Er lenkte in den vergangenen 15 Jahren die Geschicke der Land&Forst Betriebe. Während seiner Tätigkeit als Präsident hatte er eine Vielzahl von Herausforderungen zu bewältigen: Dazu gehörte vor allem der Beitritt Österreichs zur EU ? in diesem geänderten Umfeld musste die Land– und Forstwirtschaft neue Wege finden, um wirtschaftlich zu überleben. Unter der Präsidentschaft Schenkers gründeten die Land&Forst Betriebe den Naturschutzverein BIOSA, der heute auf einer Fläche von über 3.000 Hektar vielfältige Projekte umsetzt. Maßgeblichen Anteil hatte er auch an der Kooperation der Forstbetriebe mit den Naturwaldreservaten sowie am Aufbau des Holzgütesiegels PEFC.

Schenker suchte stets den offenen Dialog mit Umweltgruppen und dem Tourismus. In diese Gespräche brachte er jedoch konsequent den Schutz des Eigentums ein. Auf diese Weise wurden vertragliche Lösungsmodelle gefunden. So konnte etwa die ursprüngliche Konfrontation über das Mountainbiken im Wald in eine Erfolgsgeschichte umgewandelt werden: Heute stehen für Biker über 20.000 km freiwillig zur Verfügung gestellte und versicherte Wege bereit. Besonders am Herzen lag Schenker auch die Stärkung von Kooperationen zwischen Forstbetrieben, die auch in der Neuausrichtung des Forstgesetzes im Jahr 2002 verankert wurde. Der Altpräsident wird in der Land– und Forstwirtschaft auch in Zukunft präsent sein: "Neben der Arbeit in meinem Betrieb werde ich weiterhin bei den Land&Forst Betrieben Niederästerreich und bei der ÖBf AG im Aufsichtsrat tätig sein", betont Schenker. "In Europa werde ich mich als Vizepräsident des Waldbesitzerverbandes CEPF weiterhin für unsere Anliegen einsetzen."


Rückfragehinweis:
Land&Forst Betriebe Österreich, Kristin Dawes, Presse und Kommunikation,
Tel. 01/533 02 27–17, e–mail: dawes@landforstbetriebe.at
 
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