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Wien, am 28.12.1999

Orkan Lothar: Katastrophenereignis f?r die europ?ische Forstwirtschaft

Orkan Lothar: Katastrophenereignis f?r die europ?ische Forstwirtschaft
Utl.: ?sterreich kam mit "blauem Auge" davonForstwirtschaft/Orkan Lothar/?sterreich/Deutschland
Wien ? (28.12.1999). Eine telefonische Blitzumfrage unter deutschen und ?sterreichischen Forstbetrieben ist die Basis f?r erste Hochrechnungen der Sch?den, die durch Orkan Lothar in den W?ldern entstanden sind. In Deutschland sind die Folgen weittragender als in ?sterreich, wobei ?berall deutlich lokale Unterschiede auffallen. Die ersten Marktpartnergespr?che finden sofort nach dem Jahreswechsel statt.

Deutschland: Besonders schwer war von der Orkankatastrophe Baden–W?rttemberg betroffen, wo mit ca. 15 Mio. Festmeter Schadholz gerechnet wird, was dem doppelten Jahreshiebsatz des Bundeslandes entspricht. Weniger dramatisch fielen die Sch?den etwa in Bayern aus.
Die ca. 2,5 ? 3 Mio. Festmeter Schadholz entsprechen ungef?hr einem F?nftel des Jahreseinschlages in Bayern. 50 % dieses Sturmholzes kann dabei in bereits laufende Vertr?ge eingebracht werden. Durch den in Deutschland regennassen, weichen Boden ist mehr Holz geworfen worden (im Gegensatz zu Windbruch), als bei uns in ?sterreich.

?sterreich: In ?sterreich werden nach ersten Sch?tzungen maximal 5% des Jahreseinschlages von dem Orkanereignis am Stefanitag betroffen sein. Obwohl die Kalamit?t f?r ?sterreich insgesamt eher harmlos ausgefallen ist, gibt es regional und lokal starke Unterschiede. Betroffen sind prim?r die Bundesl?nder Ober?sterreich, n?rdliches Nieder?sterreich, Salzburg und Vorarlberg. Durch den harten, gefrorenen Boden kam es in ?sterreich jedoch zum Windbruch, was nat?rlich schwere Wertverluste nach sich zieht.
Diese Wertverluste und wesentlich h?here Kosten durch die Aufarbeitung des Schadholzes (z.B. durch die tiefwinterlichen Bedingungen bzw. Verz?gerung der Arbeiten bis weit ins n?chste Jahr hinein) werden der ?sterreichischen Forstwirtschaft zu schaffen machen.

"Neben der Aufarbeitung des Schadholzes wird zu den wichtigsten Ma?nahmen die Aufnahme von Gespr?chen mit den Marktpartnern – sofort Anfang des n?chsten Jahres ? geh?ren. Doch Panikreaktionen sind f?r den Holzmarkt weder notwendig noch zu erwarten" prognostiziert Dipl. Ing. Stefan Schenker, Pr?sident des Hauptverbandes.

Letzte Meldung: In der Schweiz wird mit ca. 10 Mio. Festmeter Schadholz gerechnet.


R?ckfragehinweise: Hauptverband der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe
Pr?sident DI Stefan Schenker Tel. 02642/3114 (zwischen den Feiertagen) bzw.
Presseabteilung: Mag. Hermine Wittmann; Tel. 01/533 0227/19
 
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