LAND & FORST LOGO :: Natur Nützen. Natur Schützen.
LAND & FORST LOGO :: Natur Nützen. Natur Schützen.
 HAUPT-MENÜ
 

Alle Presseaussendungen

2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002 | 2001 | 2000 | 1999

Wien, am 14.11.2003

ÖBB–Streik schadet Umwelt

ÖBB–Streik schadet Umwelt
Forstwirtschaft fordert Verlässlichkeit der Bahn

Die Forstwirtschaft benötigt für die Produktion von Holz eine saubere Umwelt. Sie hat sich daher immer stark für den Transport auf der Schiene eingesetzt, ein großer Teil des Holzes wird heute per Bahn geliefert. Die Ware muss jedoch termingerecht bei der Säge– und Papierindustrie sein. Mit ihrem Streik setzt die ÖBB das Vertrauen ihrer Kunden aufs Spiel. Damit besteht die Gefahr, dass in Zukunft die Beförderung per LKW wieder mehr genutzt werden muss.

"Als Forstwirte sind wir mit unserem Wald von den negativen Folgen des Klimawandels Hauptbetroffene", betont Stefan Schenker, Präsident des Hauptverbandes der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe. "Deshalb haben wir immer eine Senkung der Treibhausgas–Emissionen gefordert und mit der Verlagerung des Holztransportes auf die Schiene aktive Schritte gesetzt." Das Nachhaltigkeitsdenken der Forstwirtschaft wird im Moment bei den Streiks der ÖBB vermisst.

Die Forst– und Holzwirtschaft ist der zweitwichtigste Devisenbringer unseres Landes. Für die Branche bringt der Streik auch wirtschaftlichen Schaden: das Holz kann in der momentanen Lage nicht an die Sägewerke sowie Papier– und Zellstoffindustrie geliefert werden. Dadurch kommt es zu einem Warenstau: die Ernte muss zwischengelagert werden, was zusätzliche Kosten verursacht. Um zumindest einen Teil des Rohstoffes termingerecht liefern zu können, müssen die Forstbetriebe zudem teure Ersatzfahrzeuge anmieten.

Auf dem Weltmarkt herrscht großer Wettbewerb. Fallen Lieferungen aus, sind sofort Konkurrenten aus anderen Ländern da, um die Lücken zu füllen. Damit ergibt sich für die Forst– und Holzwirtschaft ein Verlust entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

"Die ÖBB ist ein Dienstleistungsunternehmen. Wir haben daher kein Verständnis, dass die Konflikte auf dem Rücken der Umwelt und der Kunden ausgetragen werden. Die Meinungsdifferenzen müssen am Verhandlungstisch bereinigt werden", fordert Schenker abschließend.

Rückfragehinweis:
Kristin Dawes, Presse und Kommunikation, Hauptverband der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe Österreichs, Tel. 01/533 02 27–17, e–mail: dawes@hvlf.at
 
Land&Forst Betriebe Österreich  |  ​ Schauflergasse 6, A-1010 Wien  | T +43 1 533 02 27  | F +43 1 533 21 04  |  ​ Impressum
© Land&Forst Betriebe Österreich
Schauflergasse 6, A-1010 Wien  |  T +43 1 533 02 27  |  F +43 1 533 21 04
Inhalt von http://www.landforstbetriebe.at; Stand vom Di 16 Jan 2018 18:41:56 CET