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Wien, am 13.06.2003

Extreme Trockenheit erhöht Waldbrandgefahr

Extreme Trockenheit erhöht Waldbrandgefahr
Forstbetriebe bitten Waldbesucher um besondere Vorsicht

Die vergangenen Tage brachten in Österreich Temperaturen bis zu 36 Grad. Die extreme Hitze der letzten Wochen hat den Boden in den Wäldern stark ausgetrocknet. Die Brandgefahr ist daher groß. Waldbesucher sollten keine Gegenstände liegen lassen, die sich leicht entzünden.

"Besonders gefährlich sind Zigaretten", sagt Stefan Schenker, Präsident des Hauptverbandes der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe. "Aber auch Gläser, Flaschen und Dosen können sehr schnell ein Feuer auslösen." Durch die gebogene Form des Glases werden die Sonnenstrahlen und ihre Wärme gebündelt, das Metall der Dosen heizt sich rasch auf. Auf dem trockenen Waldboden kann diese starke Hitze schnell zu einem Feuer führen.

Um die Gefahr eines Waldbrandes niedrig zu halten, legen die Forstbetriebe Biotope und Tümpel an. So wird Wasser im Boden gespeichert. In einigen Gebieten unseres Landes ist dieses Frühjahr jedoch bis zu 80 Prozent weniger Regen als normalerweise gefallen. Die extreme Hitze der vergangenen Wochen hat den Boden zusätzlich ausgetrocknet. Um mögliche Waldbrände schnell zu stoppen, legen die Forstleute Löschteiche an. Das hat im Falle eines Feuers große Vorteile: auf diese Weise steht das benötigte Löschwasser sofort zur Verfügung. Gute und ausreichende Forststrassen garantieren, dass die Einsatzkräfte rasch zum Brandort gelangen können.

Waldwege nicht verlassen
Auch die Wildtiere leiden unter den hohen Temperaturen. Wie die Menschen versuchen auch sie, ihren Kreislauf durch Ruhe und geringe Bewegung möglichst wenig zu belasten. Die meisten Waldtiere haben jetzt Junge und suchen an kühlen Plätzen Schutz vor der Hitze. Kommen Menschen in ihre Nähe, fliehen sie ? dabei gehen die jungen Tiere oft verloren. "Die Forstleute konzentrieren ihre Arbeit daher auf ausgesuchte Flächen, um das Wild nicht zu stören", so Schenker. Waldbesucher sollten auf den Wegen bleiben und ihre Hunde unbedingt an der Leine führen. Auch Mountainbiker müssen die Wege nicht verlassen, um den Wald zu erkunden: ihnen steht inzwischen ein umfangreiches Routennetz von über 20.000 km zur Verfügung.

über die Hälfte des Schadholzes aus dem Windwurf vom vergangenen November ist bereits aufgearbeitet. Gebiete, in denen noch Arbeiten stattfinden, werden von den Forstleuten mit Sperrtafeln gekennzeichnet. Damit Waldbesucher nicht gefährdet werden, sollten sie diese Bereiche nicht betreten.

Rückfragehinweis:
Kristin Dawes, Presse & Kommunikation, Hauptverband der Land– und Forstwirtschaftsbetriebe Österreichs, Tel. 01/533 02 27–17, e–mail: dawes@hvlf.at
 
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