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 HAUPT-MENÜ
 

Wachsender Rohstoff gegen wachsende Kosten.

Die explodierenden Preise für Öl und Erdgas belasten die Konsumenten – insbesondere bei den Heizkosten. Der nachwachsende Rohstoff Holz ist in der Energieerzeugung eine kostengünstige und ökologische Alternative zu den umweltschädlichen fossilen Brennstoffen.

Energie.Versorgung.Sicherheit

Veranstaltung des Österreischischen Biomassverbandes

Bei der Veranstaltung „Energie.Versorgung.Sicherheit“ am 20. Juni 2017 wurden die Auswirkungen des ungebremsten Verbrauchs von Erdöl, Erdgas, Kohle und Kernenergie dokumentiert und Alternativen aufzeigt: den möglichst effizienten Einsatz unserer heimischen Ressourcen Biomasse, Wasser, Wind und Sonne zur Versorgung von Bevölkerung und Wirtschaft mit Energie, Rohstoffen und Lebensmitteln.

Link zu den Vorträgen:
http://www.biomasseverband.at/veranstaltungen/tagungen-und-vortraege/energieversorgungsicherheit/

Link zum Video:
https://www.facebook.com/biomasseverband/videos/1734431040188301/?autoplay_reason=user_settings&video_container_type=0&video_creator_product_type=2&app_id=2392950137&live_video_guests=0

Industrie Hackschnitzel

Bioenergie ist CO2-neutral und trägt damit zum Klimaschutz bei.

Biomasse ist gespeicherte Sonnenenergie: Bei der Bildung der Biomasse wird die Energie der Sonnenstrahlung durch die Pflanzen mittels Fotosynthese genutzt und in Form von organischem, energiereichem Material gespeichert. Bei der Verbrennung wird nur so viel Kohlendioxid (CO2) frei, wie die Pflanzen während ihres Wachstums aus der Atmosphäre entzogen haben.

In fossilen Energieträgern hingegen war das in ihnen gebundene Kohlendioxid für Jahrmillionen dem atmosphärischen Kreislauf entzogen. Erst seit Beginn der Industrialisierung wird es durch Verbrennung in immer noch wachsendem Maß in die Atmosphäre freigesetzt. Unmittelbare Folge ist der Treibhauseffekt, der zu einem Anstieg der Temperatur führt und damit den Klimawandel hervorruft.

Im Rahmen des „Kyoto–Protokolls“ hat sich Österreich zur Reduktion seiner CO2-Emissionen verpflichtet. Bezogen auf das Basisjahr 1990 soll es zu einer Emissionsreduktion um 13 Prozent bis zum Zielzeitraum 2008-2012 kommen. Dies entspricht rund 10 Millionen Tonnen CO2. Dabei ist der Umstand, dass die Emissionen seit 1990 deutlich zugenommen haben, nicht berücksichtigt.

Rund die Hälfte dieser Einsparungsnotwendigkeit (bezogen auf das Basisjahr, Emissionssteigerungen seither unberücksichtigt) könnte durch verstärkten Biomasseeinsatz erfüllt werden.

Bioenergie hilft sparen.

Für das Heizen eines durchschnittlichen Wohnhauses gilt: Erdgas ist gegenüber Hackschnitzel um rund 70 Prozent, die Verwendung von Heizöl sogar zweieinhalb mal teuerer.

Auch der Staat profitiert bei verstärktem Einsatz von Biomasse, wird doch das heimische Handelsbilanzdefizit maßgeblich durch den hohen Import fossiler Energieträger mitverursacht.

Bioenergie ist unerschöpflich vorhanden, weil Biomasse ständig nachwächst.

Die bestätigten Weltölreserven reichen – bei gleich bleibendem Energieverbrauch – noch ca. 40 Jahre, die Erdgasreserven noch ca. 50 Jahre. Gleichzeitig weisen fossile Energieträger hohe Bereitstellungsverluste auf: Sie betragen für die Gewinnung, Umwandlung und Zustellung etwa das Fünf- bis Zehnfache der Vergleichswerte von Scheitholz, Hackgut und Pellets.


Bioenergie kann aus heimischen, nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden.

Die jährlich nachwachsende Holzmasse beträgt rund 31 Millionen Festmeter. Davon werden lediglich 60 Prozent geerntet. Es besteht damit ein erhebliches zusätzliches Nutzungspotential, das ohne Einschränkung des Prinzips der Nachhaltigkeit gehoben werden könnte.

Darüber hinaus nimmt die Waldfläche Österreichs jährlich um 510.000 Quadratmeter zu, die Durchforstungsreserven haben einen Rekordwert von 64 Millionen Festmeter erreicht, an „stehendem Totholz“ sind 20,5 Millionen Festmeter vorhanden. Im landwirtschaftlichen Bereich wird vor allem Gülle zur Produktion von Biogas verwendet.

Künftig werden zusätzlich landwirtschaftliche Produkte zur bioenergetischen Verwertung herangezogen. Vor allem Getreide, Mais und Zuckerrübe werden verstärkt zur Bioenergie- und Bioethanolproduktion verwendet werden.

 
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